Die Eulen Ludwigshafen

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- Pressestelle TSG Ludwigshafen-Friesenheim

„Wir sollten nachlegen“

Glänzt als Spielmacher und auch als Torschütze: Alexander Feld. (Foto: Harry Reis)

(gek) „In der ersten Halbzeit hat fast alles funktioniert“, freute sich Alexander Feld, der neue Spielmacher der TSG Ludwigshafen-Friesenheim, über seinen Punktspieleinstand gegen TuSEM Essen und den 34:25-Auftaktsieg. „Die Abwehr mit einem Kevin hinten dran, das war unser Fundament.“ Und ergänzt seine Ausführungen: „Im Angriff waren wir geduldig und unsere Wurfquote war gut. Immer wieder haben wir Lücken gefunden und sind zum Abschluss gekommen. So tat uns auch die Dynamik eines David Schmidt sehr gut. Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit ein paar Probleme mit der Umstellung der Essener auf ein 7:6 hatten, war das von unserer Seite insgesamt ein überzeugender Auftritt“, analysierte der 23-jährige Mittelmann. „Nach dem Gummersbach-Spiel hat die Mannschaft gezeigt, wozu sie fähig ist. Und das gibt Selbstvertrauen.“ Chefcoach Ben Matschke stellte fest, dass „wir in der 2. Halbzeit passiv wurden, haben aber die Aggressivität wiedergefunden, die in der Abwehr nötig ist, so wie in der 1. Hälfte.“ Und fuhr fort: „Ich war im Gesamten mehr mit dem Angriff zufrieden. 34 Tore, so viele haben wir in der letzten Saison nicht oft gemacht. Im Angriff haben wir gute Lösungen gehabt, da waren ganz gute Sachen dabei. Ja, und als Fazit - alles gut.“

Mit einem weiteren Heimspiel startet für die Rothemden die erste „englische Woche“ der Saison. Der TV 1893 Neuhausen/Erms kommt am Sonntag, 11. September 2016, nach Ludwigshafen (Anwurf: 17 Uhr, Tickets unter www.eventimsports.de/ols/eulen), ehe die Eulen am Dienstag in Würzburg auf die DJK Rimpar Wölfe treffen. Fünf Tage darauf steht der Ausflug nach Hamm auf dem Programm. Obwohl einige Leistungsträger den TVN verlassen haben, so stehen neben Philipp Keinath und Cornelius Maas auch Klaus Schuldt sowie Daniel Wessig nicht mehr im Kader, hat die Auswahl von Aleksandar Stevic zuletzt außerordentlich gute Kritiken bekommen. Im DHB-Pokal kam der frühere Bundesligist ins Finale und verkaufte sich gegen MT Melsungen glänzend. Zwar endete die Partie mit einer 7-Tore-Differenz, aber die Hessen lagen fünfeinhalb Minuten vor der Schlusssirene nur mit drei Treffern vorne.

Dem Gegner Tore ins Netz schmettern ist zweifelsohne eine Lieblingsbeschäftigung von Patrick Weber. (Foto: Harry Reis)

Und in der Meisterschaft kam die Stevic-Crew, die eine unangenehme 5:1- oder 3:2:1-Abwehrvariante spielt, glänzend aus den Startlöchern. Die Ausfahrt nach Rostock verlief heuer noch erfolgreicher als in der Vorsaison, als es ein Remis gegeben hatte. Nun verdoppelten Daniel Reusch und seine Kollegen die Punktausbeute, trumpften an der Ostsee groß auf und siegten mit 36:29. Da ist eine mehrstündige Rückfahrt, zumal im Bus, um einiges erträglicher. Im nachfolgenden Freitagsspiel ließen die Ermstäler gegen die HG Saarlouis nichts anbrennen und gewannen gegen den letztjährigen Tabellenachtzehnten mit 32:26. Zwei Spiele, vier Zähler – besser geht es nicht!

„Trotz des Umbruchs scheint Neuhausen als Team zusammengewachsen zu sein“, diagnostiziert Pascal Kirchenbauer aus der Ferne. „Wir dürfen vorne die Bälle nicht zu schnell weggeben, müssen wieder im Angriff mit viel Geduld spielen und die Fehlerquote gering halten, damit Neuhausen nicht in sein Gegenstoßspiel kommt.“ Philipp Grimm, der Kapitän, meint: „Neuhausen, das ein gutes Zweitliganiveau hat, hat nichts zu verlieren. Für uns ist es schön, zum Saisonstart ein zweites Heimspiel zu haben. Jetzt hoffen wir auf mehr Zuschauer, deren Unterstützung wir brauchen, was wir auch richtig genießen.“ Bis auf Dominik Claus und Pascal Durak stehen Ben Matschke sämtliche Spieler zur Verfügung. „Alle sind fit, und wir haben diese Woche bei guter Stimmung gut trainiert“, erläutert der 34-jährige Lehrer. „Die Jungs sind alle klar und fokussiert.“ Das Ziel? „Wir sollten nachlegen.“