TSG Ludwigshafen-Friesenheim - Die Eulen - 2. Handball-Bundesliga

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- Pressestelle TSG Ludwigshafen-Friesenheim

„Wir können Eisenach ärgern, und das haben wir vor“

Gunnar Dietrich und seine Kollegen wollen in Eisenach wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. (Foto: Harry Reis)

(gek) “Das eine Spiel war ein Derby und das andere gegen den Spitzenreiter“, sagte Patrick Weber, „und beide kann man verlieren.“ Was passiert ist. War die TSG Ludwigshafen-Friesenheim in Leutershausen beim 27:28 noch ziemlich nahe dran am Punktgewinn, war das im Match gegen Bietigheim nicht mehr der Fall. Der Tabellenführer agierte am vergangenen Sonntag vor der Rekordkulisse von über 2000 Zuschauern abgezockt, nahm beide Zähler mit auf die Heimreise und das verdient. Die Eulen haben nach fünf Pflichtspielsiegen – ein Erfolg im Pokal und vier Zweier in der Meisterschaft – zuletzt zwei Niederlagen einstecken müssen. Nun wollen die Pfälzer „wieder in die Spur finden“, so Denni Djozic, der Linksaußen. Und das in Eisenach. Der Anwurf ist am Samstag, 15. Oktober 2016, um 19:30 Uhr. Es ist ein Treffer zweier Klubs, die von der Konkurrenz als Kandidaten für die vordersten Plätze gehandelt werden.

“The trend is your friend”, das kommt beim ThSV Eisenach derzeit ganz gut hin. Die Wartburgstädter gewannen zuletzt in Rostock und waren zuvor auch gegen Nordhorn-Lingen, Aue und Wilhelmshaven siegreich gewesen. Keine Frage, der Bundesligaabsteiger hat sich nach einem 2:4-Punkte-Start gefangen und ist aktuell auf Platz fünf notiert, punktgleich mit dem Überraschungsvierten TV Hüttenberg, der freilich eine bessere Tordifferenz im Vergleich zu den Thüringern aufweist. TSG-Cheftrainer Ben Matschke: „Eisenach hat eine sehr gute Mannschaft, die in Tritt gekommen ist. Wir stehen vor einer der schwierigsten Auswärtsaufgaben.“ Immerhin hat das Team von Christoph Jauernik eine makellose Heimbilanz in der Statistik stehen.

Denni Djozic hätte gerne wieder mehr Tempo im Angriffsspiel der Eulen. (Foto: Harry Reis)

Gunnar Dietrich wollte mit seinen Kollegen gegen Bietigheim „mit einem Sieg aus der Halle gehen. Das hat leider nicht hingehauen. Wir haben in dieser Woche die Fehler angesprochen und gut gearbeitet. Der Zusammenhalt ist da und ich erwarte in Eisenach ein spannendes Spiel.“ Für Denni Djozic ist es wichtig, „die Aggressivität in der Abwehr wiederzufinden. Wir müssen wieder mit mehr Tempo aus der Deckung kommen, im Angriff geduldig spielen und Chancen kreieren. Dann klappt das auch wieder.“

Für Carsten Hoffmann, den Sportlichen Leiter, „ist alles möglich. Eisenach ist sicher ein ganz heißes Pflaster, da brennt die Hütte. Wir können aber ganz entspannt hinfahren, denn Eisenach ist Favorit. Wir müssen diszipliniert spielen und werden alles reinhauen.“ Für Ben Matschke, dem einzig Dominik Claus fehlt und der 34-Jährige somit nahezu aus dem Vollen schöpfen kann, hat der ThSV „das Momentum auf seiner Seite. Aber an einem guten Tag können wir Eisenach ärgern, und das haben wir vor.“