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Erneute Reise: Rückrundenauftakt in Essen

Patrick Weber will in Essen den nächsten Auswärtszweier landen. (Foto: Harry Reis)

(gek) Der 22:19-Auswärtssieg in Rostock beim Auftakt in das Spieljahr 2017 ist für die TSG Ludwigshafen-Friesenheim ein Erfolg der Kategorie „Besonders wertvoll“. Besonders wertvoll deshalb, weil das Team von Ben Matschke mit einem ziemlich ausgedünnten Kader an die Ostsee reisen musste und mit Keeper Malte Röpcke, Regisseur Jan Remmlinger und Kreisläufer Max Haider gleich drei Debütanten aufgeboten hatte. Und darüber hinaus Torwart Hilmar Gudmundsson Gewehr bei Fuß stand – für den Fall der Fälle. Die zwölfköpfige Formation zeigte sich in der OSPA Arena als ganz verschworene Truppe, was ein richtiges Pfund in dieser Auseinandersetzung war. Ferner hatte Ben Matschke seine Auswahl bestens eingestellt, die einen ersten Durchgang aufs Parkett hinlegte, der herausragend war. 14:7 lagen Gunnar Dietrich und seine Kollegen nach 30 Minuten vorne. „Das haben wir extrem gut gemacht“, fand Pascal Durak und fasste zusammen: „Wenn du aus Rostock zwei Punkte mitnimmst, ist alles okay.“ Patrick Weber gestand: „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir dieses Spiel aus der Hand geben.“ Zwar schmolz im zweiten Durchgang der Vorsprung, der maximal sieben Tore betrug, zusammen, aber brisant wurde es für die Pfälzer nicht. „Wir haben auch in der zweiten Halbzeit eine stabile, gute Abwehr gehabt, 12 Gegentore sind auch sehr gut“, sagte Patrick Weber. Im Angriff lief es freilich nicht mehr rund, wie die Einschätzung von Max Haider verrät: „Da hat dann jedes Tor gezählt.“ Am Ende genügten 22 Treffer zum sechsten Auswärtssieg, wobei die Zahl der Gegentore ein Ausdruck herausragender Abwehr- und Torwartleistungen war. Setzt sich das auch in Essen fort?

Am Freitag, 10. Februar 2017, steht für die Eulen der nächste Auswärtstrip an, es geht nach Essen und ist das erste Rückrundenspiel. Der Anwurf in der Sporthalle „Am Hallo“ erfolgt um 19:30 Uhr. Der TuSEM ist, wie Rostock, in den Abstiegskampf verstrickt und hat seine jüngste Partie gegen Saarlouis mit 23:28 verloren. Die Belegschaft von Stephan Krebietke ist freilich ein treffendes Beispiel dafür, keine Mannschaft an deren Tabellenplatz zu messen. So hat Essen den Aufstiegskandidaten TuS N-Lübbecke geschlagen und auch Bietigheim einen Zähler abgetrotzt. Doch diesen tollen Ergebnissen stehen auch Resultate gegenüber, die aus Essener Sicht, negativ überraschen, so wie beispielsweise das 26:35 gegen Aue.

Das Eulen-Team hat Respekt vor den Westdeutschen. „Essen ist vom Kaliber her etwas anderes als Rostock“, meint Pascal Durak und kennt eine ganz große Stärke des letztjährigen Rangelften. „Die Mannschaft spielt eine extreme erste Welle.“ Patrick Weber: „Essen gibt Vollgas und läuft in der Liga die meisten Gegenstöße.“ Worauf kommt es an? Patrick Weber: „Gerade die Gegenstöße müssen wir verhindern. Unser Rückzug muss stimmen, damit wir Essen in den aufgebauten Angriff zwingen. Das wird eine Kopfsache.