Die Eulen Ludwigshafen

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- Die Rheinpfalz

„Wir hatten zu viele Schwankungen“

Interview: Zwei Tore bei rund 20 Minuten Einsatzzeit. Das ist die Bilanz von Patrik Hruscák bei seinem ersten Auftritt für Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen. Bei der 26:31 (11:17)-Niederlage gegen den VfL Gummersbach war aber noch Luft nach oben – sagt der 28 Jahre alte Slowake selbstkritisch.

Wie bewerten Sie Ihr erstes Spiel für Ludwigshafen in der Bundesliga?
Ich trainiere erst seit Donnerstag mit der Mannschaft. Da ist es normal, dass noch die Bindung zu den Mitspielern und das Verständnis für die Abläufe fehlt. Aber ich glaube, das wird mit jeder weiteren Trainingseinheit besser.

Sie wurden erst am Donnerstag als Neuverpflichtung vorgestellt. Was für eine Mannschaft haben Sie als Außenstehender vorgefunden?
Ich war ein bisschen unsicher, weil es bei der aktuellen Tabellensituation Mannschaften gibt, bei denen die Stimmung schlecht ist. Das war hier nicht der Fall. Die Eulen haben eine tolle Truppe beisammen, die mich super aufgenommen hat. Die Stimmung ist sehr positiv, und ich wurde sehr gut aufgenommen. Die Jungs sind alle sehr nett und auch das gesamte Umfeld unterstützt mich sehr. Ich fühle mich jetzt schon wohl hier in Ludwigshafen. Jetzt wollen wir nur noch erfolgreicher werden.

Was hat heute gegen Gummersbach den Unterschied ausgemacht?
Das waren viele Kleinigkeiten. Manchmal war es ein bisschen Glück, manchmal fehlte uns auch etwas mehr Geduld. Außerdem müssen wir in der Abwehr mehr und besser arbeiten. Gummersbach wollte den Sieg mehr, deshalb haben sie auch verdient gewonnen.

Sie kamen sechs Minuten vor der Halbzeit ins Spiel. Wie haben Sie die erste Halbzeit von draußen gesehen?
Mir hat gefallen, wie wir uns ins Spiel hineingekämpft haben. Allerdings hatten wir keinen guten Start und insgesamt im Spiel zu viele Schwankungen. Als Gummersbach sich auf 19:11 abgesetzt hat, war das die Vorentscheidung. Aber wir haben uns trotzdem nicht aufgegeben und uns wieder herangekämpft. Leider hat es nicht gereicht, um hier etwas mitnehmen zu können. Außerdem hatten wir gegen Carsten Lichtlein vielleicht ein paar Fehlwürfe zuviel.

Was ist in dieser Saison aus Ihrer Sicht noch möglich?
Zunächst einmal will ich selbst sehen, dass ich mich besser in die Mannschaft integriere. Dabei hilft jede Trainingseinheit. Dann kann ich der Mannschaft auch besser helfen. Wenn dann jeder Vollgas gibt, dann glaube ich, dass wir die Klasse halten können. Ich finde, dass der Abstand zu Gummersbach nicht so groß war. Wir werden jetzt die Trainingswoche nutzen, um uns auf das Spiel gegen Stuttgart am Sonntag vorzubereiten. Gerade die Heimspiele sind in unserer Situation wichtig. Ich freue mich schon auf mein erstes Heimspiel in der Eberthalle und würde natürlich gerne meinen ersten Sieg mit der Mannschaft feiern.

|Interview: Volker Endres