TSG Ludwigshafen-Friesenheim - Die Eulen - DKB Handball-Bundesliga

Logo TSG Ludwigshafen-Friesenheim #WirfürLU DKB Handball Bundesliga
- Die Rheinpfalz

TSG Friesenheim bleibt Bundesligist

Handball: A-Junioren fegen Nachwuchs des TV Großwallstadt mit 35:25 aus der Halle und sind nun Sechster

Von Jochen Willner

Ludwigshafen. Die männliche A-Jugend der TSG Friesenheim bleibt Bundesligist. Mit einem in der Höhe verdienten 35:25 (19:12)-Sieg gegen den Tabellendritten, TVG Junioren Akademie, sicherte sich die Mannschaft des Trainer-Duos Michael Pfeil und Markus Muth gestern die direkte Qualifikation für eine weitere Saison in der höchsten deutschen Nachwuchsliga.

Die Erleichterung war groß. Michael Pfeil und Marcus Muth klatschten sich ab. Sie waren schweißgebadet. Sie haben gestern, sozusagen auf den allerletzten Drücker, die direkte Qualifikation für eine weitere Runde in der A-Jugend-Bundesliga geschafft.

Das wurde möglich. weil Horchheim/Wicker am Samstag gegen Hanau verlor und die TSG gestern gegen den Nachwuchs des TV Großwallstadt gewann. „Wir sind stolz auf die Jungs, sie haben hart dafür gearbeitet und immer nach vorne geschaut“, sagten Pfeil und Muth.

Es stand vor der letzten Partie viel auf dem Spiel. Mindestens ein Unentschieden war notwendig, nachdem am Vortag Hanau Schützenhilfe geleistet hatte. Der Druck war groß. Davon war aber gestern Mittag kaum etwas zu spüren. Die Mannschaft um Kapitän Yannick Muth ging engagiert zur Sache, biss sich in der Defensive gegen den Tabellendritten die Zähne aus und wirkte in der Offensive deutlich geduldiger und disziplinierter im Abschluss als sonst . „Wir waren geil auf das Spiel, denn wir wollten uns für die Mühen in den letzten Wochen belohnen“, sagte Tim Freitag.

Friesenheim ließ Großwallstadt nicht ins Spiel kommen. Lediglich der Top-Torschütze Tobias Rapp bereitete ihnen ein wenig Kopfzerbrechen. Pfeil und Muth setzten auf das Kollektiv. Sie hatten die richtigen Abläufe parat. Besonders auf den Außenposition hatten die Gäste nichts entgegenzusetzen. Paul Schutzius auf der rechten, Tim Freitag auf linken Außenbahn trafen fast nach Belieben. Auch die frühe Manndeckung gegen Yannick Muth brachte Friesenheim nicht aus dem Konzept. Das Trainer-Duo hatte immer die richtige Antwort parat. Zwar häuften sich zwischenzeitlich die technischen Fehler, dennoch musste die TSG nicht um ihre klare Führung bangen. Leonard Pfeil, Eric Blohm und Dominik Lenz sorgten immer wieder für frischen Wind.

„Wir ließen nie Zweifel aufkommen. Wir haben heute das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, meinte Leo Pfeil. Leon Hoblay bot im TSG-Tor seine beste Saisonleistung. „Ich hatte die Wurfbilder stets im Kopf“, sagte das 18 Jahre alte Talent. Auch der Rückraum mit Muth, Lars Hannes und Tom Jansen, der altersbedingt zum letzten Mal in dieser Besetzung auf der Platte stand, agierte in der Deckung aggressiv. Dazu überzeugten alle drei Akteure mit sehenswerten Treffern aus der zweiten Reihe. „Mit zunehmender Spieldauer fanden wir unseren Rhythmus. Es war eines unserer besten Spiele“, meinte Jansen, den der TV Hochdorf abgeworben hat: „Es war eine tolle Zeit bei der TSG.“

So spielten Sie

TSG Friesenheim: Hoblaj, Distl (54. für einem Siebenmeter) - Muth (8), Hannes (3), Jansen (4) - Freitag (5/2), Schutzius (10/1) - Pfeil (1) - Lenz (1), Blohm (2), A. Schleidweiler (1)

Spielfilm: 4:1 (6.), 8:4 (11.), 11:7 (20.), 17:10 (26.), 19:12 (30.), 22:16 (36.), 27:18 (48.), 30:20 (50.), 34:22 (56.), 35:25 (60.) - Zeitstrafen: 2/5 - Siebenmeter: 3/3 - 3/3 - Beste Spieler: Hoblaj, Schutzius - Raab, Bieger - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Bertram/Deyer (Kirn).


Die Nachwuchsförderung bei den Eulen mit freundlicher Unterstützung von