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- Mannheimer Morgen

LUDWIGSHAFEN BLEIBT NACH 24:30 GEGEN FLENSBURG LETZTER

Siebte Niederlage in Folge für Eulen

LUDWIGSHAFEN.Es hat wieder nicht gereicht. Die Eulen Ludwigshafen zeigten gestern in der Handball-Bundesliga gegen den ChampionsLeague-Teilnehmer und Meisterschaftsanwärter SG Flensburg-Handewitt zwar eine ansprechende Leistung. Letztlich setzte sich aber der Favorit in der mit 2023 Zuschauern gut besetzten Friesenheimer Friedrich-Ebert-Halle mit 30:24 (15:9) durch. Für die Pfälzer, die Tabellenschlusslicht bleiben, war es die siebte Niederlage in Serie. „Gegen so ein Team ist eine Niederlage sicherlich keine Schande. Wir haben alles versucht, aber Flensburg ist eine hervorragende Truppe“, sagte Eulen-Trainer Benjamin Matschke.

Partie früh entschieden

Die Flensburger sorgten schon in der ersten Hälfte für klare Verhältnisse. Der Tabellendritte erwischte einen guten Start und hatte mit Lasse Svan, der elf Tore erzielte, und Hampus Wanne (10) die zwei überragenden Akteure auf dem Feld. Bis zum 2:2 (3.) blieben die Eulen auf Augenhöhe. Dann setzte sich Flensburg über 5:2 (8.) und 12:7 (24.) auf 15:9 zur Pause ab. Die Eulen versuchten dagegenzuhalten. Torhüter Roko Peribonio parierte einen Siebenmeter und nahm einige Bälle weg. Doch gegen die Dominanz der Norddeutschen kamen die Ludwigshafener einfach nicht an. Dazu kam dann auch noch Pech. In der ersten Halbzeit trafen die Eulen gleich viermal nur die Flensburger Torumrandung. Möglichkeiten, über Tempogegenstöße zu leichten Toren zu kommen, nutzte das Schlusslicht nicht. Das war schon fahrlässig.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs baute Flensburg die Führung auf 17:9 (32.) aus. Matschke reagierte, brachte mit Stefan Hannemann für Peribonio einen neuen Torwart. Die Eulen kämpften und verkürzten noch einmal zum 17:21 (43.). Vor allem der treffsichere Ukrainer Azat Valiullin machte ein gutes Spiel. Er erzielte sieben Tore und war zusammen mit David Schmidt, dem sechs Tore gelangen, auffälligster Eulen-Akteur.

Doch Svan und Holger Glandorf sorgten mit einem Doppelschlag zum 25:19 (48.) dafür, dass die Hoffnungen der Ludwigshafener endgültig schwanden. Maximilian Haider sah zudem in der 52. Minute die Rote Karte bei den Eulen.

Eulen: Peribonio, Hanemann – Valiullin (7), Schmidt (6), Djozic (4/2), Kirchenbauer, Dippe, Haider (2), Scholz (1), Bührer (1), Hruscak (1), Falk (1), Feld (1), Dietrich, Durak. bol