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Neue Nummer 1 tut den Eulen gut

HANDBALL: Viel Lob für Stefan Hanemann

LUDWIGSHAFEN. „Wir müssen gewinnen!“ Der Arbeitsauftrag von Trainer Ben Matschke an die Mannschaft des Handball-Bundesliga-Letzten Eulen Ludwigshafen ist klar. Sonnenklar! Heute (19 Uhr) gastieren die Eulen beim TuS N-Lübbecke. Der Gastgeber hat drei Punkte mehr als die Eulen.

„Ich weiß, dass die Jungs alles geben werden. Es kribbelt“, sagt Ben Matschke. „Sie werden alles reinhauen. Ob es reichen wird, was dabei heraus kommt, wird man sehne“, ergänzt der Trainer. Er vertraut auf Stefan Hanemann im Tor, da die verletzten Kevin Klier und Roko Peribonio für den Rest der Saison ausfallen. Michael Hoppe aus der zweiten Mannschaft sitzt auf der Bank.

Die Leistung Hanemanns beim 21:25 gegen THW Kiel begeisterte Matschke. 14 Paraden gegen Spitzenkräfte. „Das macht Mut“, sagt Matschke: „Dass er gegen eine Mannschaft mit Weltklassespielern so eine Performance hatte ... Er strahlte Ruhe aus und ganz viel Souveränität. Diese positive Arroganz – überragend.“

Selbstvertrauen sammelte Stefan Hanemann, der dem Vorschusslorbeer gerecht wurde, den Matschke ihm bei der Verpflichtung im Januar mit auf den Weg gegeben hatte. „Das Spiel gegen THW war wichtig für mich – und die Mannschaft“, sagte Hanemann. Er glaubt – noch und wieder – an die Chance. Er weiß, was heute Abend auf dem Spiel steht.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit gegen eine Weltklassemannschaft ein sehr gutes Spiel gemacht“, bilanzierte Denni Djozic, der acht Tore gegen Kiel warf, bei den Eulen aber keinen Vertrag mehr erhält. „Mein Berater ist mit ein, zwei Bundesligisten im Gespräch“, sagte der 26-Jährige und hofft auf schnelle Klarheit seiner sportlichen Zukunft. „Ich bin ein Mannschaftsspieler und freue mich, wenn ich meiner Mannschaft helfen kann“, sagte Djozic.

Dass Djozic sich reinhaut, sich engagiert wie Azat Valiullin, Patrick Hruscak oder Alexander Feld, deren Zukunft offen ist, oder Patrick Weber und David Schmidt, die den Verein wechseln, begeistert Matschke. Der Teamgeist stimmt. Die Mannschaft will. Trotz allem. Rückkehrer Frederic Stüber am Kreis tut gut. „Seine Mentalität ist positiv. Das hilft“, lobt der Trainer.

„Es ehrt mich, gegen einen solchen Weltklassetrainer spielen zu dürfen. Da kann man als junger Trainer immens lernen“, sagte Eulen-Coach Ben Matschke nach dem Spiel gegen Kiel und ob der anerkennenden Worte von THW-Kollege Alfred Gislason. Der traut den Eulen den Klassenerhalt durchaus zu. Es wird eng. Es ist eng. Sehr eng. |zkk/env