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- Mannheimer Morgen

IM ZWEITLIGA-DUELL BRAUCHT FRIESENHEIM ZÄHLER FÜR DEN AUFSTIEG - LEUTERSHAUSEN MUSS IM ABSTIEGSKAMPF PUNKTEN

Mehr als nur ein Derby

LUDWIGSHAFEN. In diesem Duell geht es für beide Mannschaften um ganz, ganz viel: Die TSG Friesenheim empfängt am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle die SG Leutershausen. Während die Pfälzer noch Chancen auf den Aufstieg haben, belegt Leutershausen mit dem viertletzten Tabellenrang einen Abstiegsplatz.

Die Eulen gehen als klarer Favorit in das Duell und haben mit der SGL noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel verloren die Friesenheimer beim Aufsteiger mit 27:28. Es war damals die erste Saisonniederlage für die TSG, die danach in eine kleine Krise rutschte. Zuletzt lief es für die Ludwigshafener aber richtig gut. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke hat ihre vergangenen vier Spiele gewonnen - und das zum Teil sehr souverän. Der klare 34:28-Erfolg beim VfL Bad Schwartau am Samstag war eindrucksvoll. "Wir wollen das Spiel natürlich für uns entscheiden. Aber für Leutershausen geht es auch um sehr viel. Ich erwarte eine ganz harte Aufgabe", sagt Matschke, der bis auf die Langzeitverletzten Roko Peribonio und Pascal Kirchenbauer voraussichtlich auf alle Leistungsträger bauen kann.

Roth sieht klare Rollenverteilung

Die Roten Teufel von der Bergstraße hoffen unterdessen auf eine Überraschung. Der Aufsteiger könnte mit einem Coup in Ludwigshafen mit dem Fünftletzten HSG Konstanz nach Punkten (30:38) gleichziehen und das Team vom Bodensee wegen des besseren Torverhältnisses in der Tabelle sogar überholen.

"Für uns ist das ein Bonusspiel", stapelt Uli Roth, der Sportliche Leiter der Bergsträßer, vor dem Derby tief und sagt: "Wichtiger ist eigentlich die Partie am Samstag gegen den TV Emsdetten. Da müssen wir gewinnen." Roth sieht die Friesenheimer in der haushohen Favoritenrolle: "Das ist ein Top-Team, das unbedingt aufsteigen will. Sicher wird es ein packendes Derby."

Der Siegtorschütze der SGL aus dem Hinspiel wird heute Abend fehlen. Rechtsaußen Sascha Pfattheicher, der das 28:27 erzielte, fällt krankheitsbedingt aus. Ob Marcel Möller, der sich ebenfalls wegen Fieber abmeldete, dabei sein kann, ist fraglich. Dafür meldete sich Juniorennationalspieler Stefan Salger zurück, nachdem er seine Rotsperre abgesessen hat. SGL-Trainer Marc Nagel meint vor dem Duell: "Wir wollen das vor einer sicher guten Kulisse genießen, müssen viel investieren und wollen uns so teuer wie möglich verkaufen."