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- Mannheimer Morgen

Eulen unterliegen SC Magdeburg knapp mit 23:26

Fehlstart kostet Ludwigshafen Punkte

LUDWIGSHAFEN. Die Überraschung blieb aus: Die Eulen Ludwigshafen mussten sich gestern in der Handball-Bundesliga in der ausverkauften heimischen Friedrich-Ebert-Halle dem SC Magdeburg mit 23:26 (10:14) geschlagen geben und stehen somit weiter auf einem Abstiegsrang. „Wir haben insgesamt kein schlechtes Spiel gemacht, aber letztlich hat sich die Klasse von Magdeburg durchgesetzt“, befand Eulen-Coach Ben Matschke.

Die 2350 Zuschauer sahen zunächst einen Fehlstart der Eulen. Magdeburg legte gut los und führte nach zehn Minuten mit 6:2. Die ersatzgeschwächten Ludwigshafener kamen danach besser ins Spiel. Alexander Falk verkürzte für die Eulen auf 8:9 (15.). Doch die Magdeburger, konnten den Vorsprung bis zur Pause wieder auf vier Treffer ausbauen.

Die zweite Hälfte begann wieder nicht gut für die Eulen. Außenspieler Jonathan Scholz sah die Rote Karte (33.). Magdeburg setzte sich zunächst weiter ab. Als Robert Weber, der mit zehn Toren zum treffsichersten Akteur seines Teams avancierte, das 19:12 (40.) für den SCM markierte, schien die Partie den Eulen endgültig aus den Krallen zu gleiten. Doch die Pfälzer stemmten sich noch einmal dagegen. Innerhalb von drei Minuten gelangen Ludwigshafen fünf Tore – 17:19. Alexander Feld hatte dann die große Chance zum Anschlusstreffer, scheiterte aber mit einem Siebenmeter am Magdeburger Keeper Jannick Green. Im Gegenzug warf Nemanja Zelenovic zum 20:17 (44.) ins Friesenheimer Tor. In der Folge hielt Ludwigshafen den Rückstand bei zwei Treffern. Die Eulen hatten weitere Chancen zu verkürzen, spielten die Angriffe aber schlecht aus. Drei Minuten vor Schluss führte Magdeburg mit 23:21 (57.). Die Pfälzer waren im Angriff und leisteten sich einen Ballverlust. Matthias Musche sorgte kurz darauf mit dem 24:21 (58.) für die Entscheidung. Durch die 13. Niederlage im 18. Spiel verharren die Eulen weiter am Tabellenende.

Eulen: Klier, Peribonio - Stüber (5), Scholz, Dietrich (3), Feld (4/1), Falk (4), Schmidt (2), Dippe (2), Weber (1), Bührer (2), Kirchenbauer. bol