Die Eulen Ludwigshafen

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- Mannheimer Morgen

FRIESENHEIMER GEWINNEN ERSTES „ENDSPIEL“

Eulen siegen in Lübbecke mit 29:28

LÜBBECKE. Was für ein Spiel: Die Eulen Ludwigshafen haben in der Handball-Bundesliga gestern ihr wichtiges Spiel beim Ligadrittletzten TuS N-Lübbecke mit 29:28 (13:12) gewonnen und damit die Chance auf den Klassenerhalt stark verbessert. Durch den Erfolg in diesem laut Coach Benjamin Matschke „Endspiel“ verkürzten die Pfälzer den Rückstand auf den drittletzten Tabellenplatz, der zum Ligaverbleib ausreichen würde, auf einen Zähler. „Ich bin stolz auf die Mannschaft, sie hat wieder alles gegeben und sich den Sieg verdient“, sagte Matschke.

Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Ostwestfalen. Die Ludwigshafener scheiterten im Angriff zunächst am TuS-Schlussmann Peter Tatai. Lübbecke ging mit 4:1 (6) und 5:2 (7.) in Front. In der Folge hatten die Eulen ihr Visier aber besser eingestellt. Nach einem 4:6-Rückstand glichen sie aus. Alexander Falk ließ die mitgereisten Anhänger mit seinem Treffer zum 6:6 (13.) jubeln. Nun war die Partie offen. Die Eulen nutzten Strafen der Heimmannschaft zur Führung. Der Ukrainer Azat Vaiullin traf zum 8:7 (16.) für das Ligaschlusslicht, das erstmals in Führung lag.

Nach dem Seitenwechsel musste Friesenheim zunächst den Ausgleich zum 13:13 hinnehmen, doch die Eulen wirkten in der Folge zielstrebiger. Und Torwart Stefan Hanemann steigerte sich zwischen den Pfosten. Vaiullin erzielte das 19:16 (39.). Es sah gut aus. Lübbecke kämpfte sich aber wieder heran und verkürzte auf 19:20 (44.). Und es nutzte die nächste Schwächephase der Pfälzer. In Unterzahl quittierten die Eulen den Ausgleich. Doch Alexander Feld ließ die Friesenheimer wieder jubeln – 26:25 (53.). Die Partie wurde zum Krimi. Falk verschaffte den Eulen mit dem 27:25 (55.) Luft. Vaiullin traf zum 28:26 (57.) Das sollte doch reichen. Nein. Lübbecke glich zum 28:28 durch einen Siebenmeter von Lukasz Gierak aus (59.). Die Eulen hatten aber noch Schmidt. Der Hüne warf den Ball vier Sekunden vor Schluss zum 29:28 ein. Dener Jaanimaa kam für den TuS noch einmal zum Abschluss, doch Kai Dippe blockte. Der Rest war Jubel.

Eulen: Hanemann, Hoppe – Dietrich (2), Scholz (1), Falk (3), Djozic (3/2), Vaiullin (8), Dippe (4), Durak (1), Schmidt (5), Feld (2), Bührer, Hruscak, Stüber. bol