Die Eulen Ludwigshafen

Logo Die Eulen Ludwigshafen Gemeinsam alles geben DKB Handball Bundesliga
- Mannheimer Morgen

Ludwigshafen will dem Favoriten Paroli bieten

Eulen ohne Angst vor Magdeburg

LUDWIGSHAFEN. In ausverkaufter Halle wollen die Eulen Ludwigshafen eine Überraschung schaffen: Das Team von Coach Benjamin Matschke empfängt heute (18.30 Uhr) in der Handball-Bundesliga den früheren Champions League- und DHB-Pokalsieger SC Magdeburg. Die Pfälzer sind aber krasser Außenseiter, Trainer Matschke muss wieder auf eine Reihe von Leistungsträgern verzichten. Dennoch: Nach dem Punktgewinn am Samstagabend in Erlangen (22:22) gehen die Eulen mit großem Selbstvertrauen in die Partie. Das Ziel ist es, den vorletzten Tabellenplatz abzugeben. Derzeit liegen die Ludwigshafener gleichauf mit dem TV Hüttenberg (beide 7:27 Punkte).

„Wir wollen da weitermachen, wo wir in Erlangen aufgehört haben“, sagt Matschke und betont: „Wir schauen nur auf uns und werden versuchen, wieder alles zu geben. Die Jungs freuen sich auf die Partie vor toller Kulisse.“ Zum zweiten Mal ist die Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle ausverkauft. 2350 Zuschauer sollen für gute Stimmung sorgen, die eigene Mannschaft nach vorne und zum Coup peitschen.

Personell auf dem Zahnfleisch

Personell sieht es für die Eulen aber nicht so gut aus. Neben Denni Djozic, Pascal Durak und Robin Egelhof, die bereits gegen Erlangen nicht dabei waren, wird nun voraussichtlich auch Jan Remmlinger nicht zur Verfügung stehen. Er wäre ein herber Verlust für die Ludwigshafener. Der Einsatz von Rückraumspieler Patrick Weber, der in Erlangen so wichtig war, ist derzeit ungewiss.

Im Hinspiel in Magdeburg lieferten die Friesenheimer einen harten Kampf. Mit 26:30 zogen die Eulen zwar den Kürzeren, doch die Leistung stimmte gegen ein Team, das auch in dieser Saison ein Kandidat für die Europapokalplätze ist. Das Team von Coach Bennet Wiegert hat die letzten vier von fünf Ligaspielen gewonnen, belegt aktuell mit der Bilanz von 22:12 Punkten den siebten Tabellenrang. Und mit 523 erzielten Toren stellt der SC Magdeburg den stärksten Angriff der Hinrunde. Dennoch: Die Eulen wollen die Überraschung. „Wir werden versuchen, den Favoriten zu ärgern“, sagt Rückraumspieler David Schmidt, der beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams noch fehlte.