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- Mannheimer Morgen

Ludwigshafener unterliegen Aufsteiger Hannover-Burgdorf mit 21:27

Eulen-Offensive zu schwach

LUDWIGSHAFEN. Die Serie ist gerissen. Viermal in Folge hatte Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen in der heimischen Friedrich-Ebert-Halle zuletzt gepunktet. Gestern verlor der Aufsteiger allerdings gegen den TSV Hannover-Burgdorf mit 21:27 (10:13). Die Eulen hatten mit der guten Defensive der Niedersachsen einfach zu große Probleme. "Die Qualität im Abschluss war diesmal nicht da. Wir haben uns von Anfang an sehr schwer mit der Abwehr von Hannover getan. Burgdorf hatte einen überragenden Torhüter zwischen den Pfosten. Um so einen Gegner zu schlagen, muss einfach alles passen. Doch das hat es diesmal nicht", befand Eulen-Trainer Benjamin Matschke, der taktisch vieles ausprobierte - mit seinen Maßnahmen von außen aber erfolglos blieb.

Alexander Feld erzielte den ersten Treffer des Abends. Doch die Eulen erwischten keinen guten Start. Die "Recken" konnten sich von Beginn an auf Torwart Martin Ziemer verlassen. Die Eulen scheiterten vorne und quittierten hinten die Tore. Nach knapp acht Minuten lagen sie mit 1:4 zurück. In der Folge rannte der Aufsteiger dem Rückstand hinterher. Bei Hannover zeigte sich Casper Mortensen treffsicher. Der dänische Linksaußen war kaum zu stoppen, er erzielte neun Tore. Die Eulen verkürzten zwar auf 7:9 (18.), doch die Niedersachsen zogen wieder auf 11:7 (20.) weg. Bei Ludwigshafen ersetzte Roko Peribonio den glücklosen Kevin Klier zwischen den Pfosten (20.). Der Torwartwechsel wirkte sich zunächst positiv aus. Dennoch hatte Hannover-Burgdorf einen Drei-Tore-Vorsprung zur Pause, da Ziemer (15 Paraden) einen ganz starken Abend erwischt hatte.

Funke Hoffnung verglimmt schnell

Auch im zweiten Durchgang taten sich die Eulen vor allem in der Offensive schwer. Zu vielen Fahrkarten aus dem Rückraum gesellten sich technische Fehler. Hannover-Burgdorf baute den Vorsprung auf 18:14 (41.) und 22:17 (46.) aus. Als Frederic Stüber und Patrick Weber die Eulen noch einmal auf 19:22 (48.) heranbrachten, keimte kurzzeitig noch einmal Hoffnung beim eigenen Anhang auf. Doch durch Abspielfehler brachten sich die Pfälzer selbst aus dem Rhythmus. Die "Recken" nutzten die Fehler des Aufsteigers eiskalt aus. Nach dem Tor von Timo Kastening zum 25:19 (53.) war klar, dass an diesem Abend für die Eulen nichts zu holen war.

Eulen: Klier, Peribonio (ab 20.) - Dietrich (5), Weber (2), Stüber (2), Dippe (1), Schmidt (1), Durak (3/3), Remmlinger (1), Feld (3), Egelhof, Scholz, Haider, Bührer (3). bol