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- Mannheimer Morgen

TSG FRIESENHEIM NACH DEM 20:23 IN LEIPZIG NUN SCHLUSSLICHT DER BUNDESLIGA

Eulen in Leipzig lange auf Augenhöhe

LEIPZIG. Gut gekämpft, aber doch wieder verloren. Die Eulen Ludwigshafen verpassten gestern im Spiel beim SC DHfK Leipzig einen möglichen Auswärtserfolg. Der Handball-Bundesligist verlor bei den favorisierten Sachen mit 20:23 (10:9) und bleibt damit weiter auf einem Abstiegsplatz. Durch die Niederlage rutschten die Pfälzer auf den letzten Tabellenrang, da der TV Hüttenberg beim TuS N-Lübbecke 26:26 spielte.

Neben den Langzeitverletzten Jan Remmlinger, Frederic Stüber und Patrick Weber musste Eulen-Coach Benjamin Matschke gestern auch auf Kreisläufer Kai Dippe verzichten. Vor 2728 Zuschauern zeigten die Eulen dennoch einen couragierten Auftritt. Bis zur 17. Minute lagen die Friesenheimer, die mit einer 5-1-Deckung auftraten, sogar mit 8:5 vorne. Roko Peribonio im Tor zeigte eine gute Leistung im ersten Durchgang. Doch Leipzig wurde nach 20 Minuten stärker. Alen Milosevic sorgte mit dem 9:8 für die erste Führung des Favoriten. Aber die Eulen konterten in der Schlussphase der ersten Hälfte. David Schmidt und Azat Valiullin sorgten mit ihren Toren für eine knappe Halbzeitführung der Ludwigshafener.

Rote Karte für Jonathan Scholz

Im zweiten Durchgang wirkten die Eulen weiter konzentriert, in der 40. Spielminute kam der erste Dämpfer: Die Eulen führten zu diesem Zeitpunkt mit 14:13. Dann unterlief Jonathan Scholz ein Foul an Philipp Müller. Sein Arm ging an den Hals des Leipzigers. Und zum Schrecken von Coach Matschke und seiner Mannschaft zeigten die Unparteiischen dem Außenspieler die Rote Karte. Die Eulen zogen aber in der Folge auf 17:14 (45.) davon und lagen bis zehn Minuten vor Ende der Partie mit 19:18 (50.) vorne. Dann mussten die Eulen aber zweifelhafte Zeitstrafen hinnehmen. Leipzig glich durch den starken Milosevic zum 20:20 (53.) aus. Auf der anderen Seite warf Patrik Hruscak an den Pfosten. Zum Pech kamen dann auch noch unnötige Ballverluste dazu. Leipzig zog durch leichte Tore schließlich entscheidend weg. „Die Niederlage war bitter, denn wir hätten einen Punkt auf jeden Fall verdient gehabt“, sagte Eulen-Spielmacher Alexander Feld.

Eulen: Peribonio, Hanemann, Klier (n.e.) Schmidt (5), Feld (4), Valullin (4), Durak (3/3), Hruscak( 2), Haider (1), Scholz (1). bol