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- Mannheimer Morgen

AUFSTEIGER IN FLENSBURG KRASSER AUSSENSEITE

Eulen in der "Hölle Nord"

LUDWIGSHAFEN. Auf den Handball-Bundesliga-Aufsteiger wartet eine ganz schwere Aufgabe: Die Eulen Ludwigshafen müssen am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr in die "Hölle Nord". Im Auswärtsspiel bei der SG Flensburg-Handewitt sind die Pfälzer nur krasser Außenseiter.

Zehn Tage lang hatten die Ludwigshafener Zeit zur Vorbereitung. Bis auf den noch verletzten Rückraumakteur David Schmidt hat Coach Benjamin Matschke alle Spieler zur Verfügung. Oliver Hess und Pascal Bührer, die zuletzt angeschlagen waren, sind laut Pressesprecher Jochen Willner wieder in guter Verfassung. "Wir haben mit dem Blick auf die kommenden drei Spiele in zehn Tagen in den doch sehr intensive und guten Trainingseinheiten viel im taktischen Bereich gearbeitet", betont Matschke.

Matschke legt Fokus auf Abwehr

Vor der Partie gegen die Flensburger, die mit 8:4 Punkten in der Liga derzeit nur den vierten Tabellenrang belegen, sind die Erwartungen bei den Eulen nicht groß. "Flensburg-Handewitt ist ein absolutes Top-Team. Mal schauen, was wir erreichen können", sagt Matschke, der von seinem Team in erster Linie "eine gute Defensivarbeit" fordert. Klar ist: Gegen Gegner wie Flensburg wären Punkte für den Aufsteiger eine echte Sensation. Die Friesenheimer liebäugeln da eher in den beiden kommenden Heimspielen gegen Gummersbach (1. Oktober) und Minden (5. Oktober) mit Zählern.

Ein Vorteil für die Eulen könnte heute Abend aber vielleicht der Dauerstress der Flensburger sein. Das Team von Neu-Coach Maik Machulla, das am letzten Donnerstag mit 30:25 auswärts gegen MT Melsungen gewann und am Sonntag in der Champions League in Ungarn bei Telekom Veszprem mit 27:28 verlor, hat in der Liga schon mehr Punkte liegengelassen als erwartet. bol