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- Mannheimer Morgen

26:31-NIEDERLAGE BEIM VFL GUMMERSBACH

Eulen fehlt die nötige Cleverness

GUMMERSBACH. Diese Niederlage tut richtig weh: Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen verlor gestern Mittag beim VfL Gummersbach mit 26:31 (11:17) und verpasste damit die Chance, die Abstiegsränge zu verlassen. Der Slowake Patrik Hrucák, dessen Spielberechtigung noch rechtzeitig kam, konnte gleich mitwirken. Der Rückraumspieler erzielte zwei Tore, kam insgesamt 20 Minuten zum Einsatz. Bester Werfer bei den Eulen war der Ukrainer Azat Valiullin, der sieben Treffer erzielte. Doch das alles reichte nicht.

„Wir haben auswärts für so ein Spiel noch nicht die Reife. Die Härte im Zweikampfverhalten hat gefehlt“, sagte Eulen-Trainer Benjamin Matschke. Durch die Niederlage des mit den Pfälzern punktgleichen Schlusslichtes TV Hüttenberg bei GWD Minden bleiben die Ludwigshafener Ligavorletzter und haben zwei Punkte Rückstand auf den Drittletzten TVB 1898 Stuttgart.

Gummersbacher Zwischenspurt Vor 3626 Zuschauern in der Schwalbe-Arena erwischten die Eulen einen schlechten Start. Erst in der achten Minute gelang Spielmacher Alexander Feld der erste Treffer für das Matschke-Team. Im Angriff hatten die Eulen Probleme, VfL-Torhüter Carsten Lichtlein zu bezwingen. Doch auch Gummersbach fand schwer ins Spiel und lag zum Zeitpunkt des ersten Friesenheimer Tores nur mit 2:1 (8.) in Front. Bis zum 8:9 (19.) blieben die Eulen in Schlagdistanz. Doch dann ging nicht mehr viel. Gummersbach zog bis zur Halbzeit auf 17:11 davon.

Nach der Pause kamen die Eulen noch einmal auf 20:24 (47.) heran. Gummersbach setzte sich aber wieder ab, profitierte dabei auch von unnötigen Zeitstrafen bei den Eulen und hatte nach dem 29:23 (56.) die Partie schon vorab für sich entschieden. „Wir sind noch zu grün hinter den Ohren“, meinte Matschke.

Eulen: Klier, Hanemann, Peribonio (kein Einsatz) – Valiullin (7/1), Schmidt (4), Djozic (4/4), Scholz (3), Feld (3), Haider (2), Hruscak (2), Dietrich (1). bol