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Es wird Zeit für die Eulen-Humba

HANDBALL: Morgen (12.30 Uhr) gastiert der Bundesliga-Dritte SG Flensburg-Handewitt bei den Eulen Ludwigshafen. Kreisläufer Kai Dippe mischt wieder mit.

Ludwigshafen. Beim 20:23 in Leipzig vor Wochenfrist fehlte Kai Dippe den Eulen Ludwigshafen wegen einer Ellenbogenverletzung. Da Frederic Stüber lange ausfällt, war Maximilian Haider der letzte Mohikaner, der einzig verfügbare Mann am Kreis. Morgen beim Gastspiel des Bundesliga-Dritten SG Flensburg-Handewitt in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle ist Dippe für die Eulen wieder am Start. „Ich habe gestern und heute mittrainiert. Es ist noch nicht optimal, aber ich bin auf gutem Weg“, signalisiert der 25-Jährige Einsatzbereitschaft. Das ist hilfreich.

Letzten Sonntag beim Gastspiel der Eulen in Leipzig fieberte Kai Dippe am Fernseher mit. „Das war das erste Spiel seit langem, in dem ich nicht dabei war. Eine neue Erfahrung. Ich war unglaublich stolz auf die Jungs, sie haben fantastisch gekämpft und gut gespielt. Bei jeder positiven Aktion ist die ganze Bank mitgegangen. Bitter, dass es am Ende wieder nicht gereicht hat“, betont Dippe beim Blick zurück auf das Spiel in der Arena Leipzig. Da war was zu holen!

„Wir haben gesehen, dass wir konkurrenzfähig sind. Es geht jetzt gegen Flensburg, einen Top-Gegner, darum, möglichst lange dran zu bleiben“, sagt Trainer Ben Matschke. Er ist begeistert von der Moral seiner Mannschaft. „Nach dem 24:25 gegen Stuttgart haben uns doch alle schon abgeschrieben. Aber die Jungs fighten. Sie sind wieder aufgestanden. Darauf bin ich stolz“, sagt der Coach, der neben Stüber und Jan Remmlinger erneut auf Patrick Weber verzichten muss. „Muskelfaserriss. Den hat er sich in den drei Minuten gegen Stuttgart zugezogen“, hadert Matschke. Er ist froh, mit Linksaußen „Johnny“ Scholz eine Alternative für die vorderste Rolle in einer 5:1-Deckung gefunden zu haben. Auf gutem Weg sieht er den aus Dresden geholten Patrik Hruscak, den Mann der einfachen Tore, als Bereicherung den aus Lemgo gekommenen Azat Valiullin.

„Die letzten beiden Niederlagen haben unglaublich weh getan“, gesteht Kai Dippe, der mit seinen Kameraden morgen „ein geiles Spiel“ bieten will: „Ob wir gewinnen oder verlieren – Ziel ist es, ein tolles Spiel zu liefern, bis zur letzten Sekunde zu kämpfen, zu versuchen, eine Überraschung zu schaffen. Wir wollen alles geben. Wir müssen unsere Fans wieder begeistern, die uns immer unglaublich unterstützen. Wir brauchen sie in den nächsten Wochen in den für uns ganz wichtigen Spielen ...“

Nach Siegen ist es seit Beginn der Ära Matschke Brauch, dass Mannschaft und Fans mit der legendären Humba feiern. Den Takt gibt stets Kai Dippe vor, dem die Fans nach dem Aufstieg einen Taktstock verehrten. „Ja, es wäre mal wieder Zeit für die Humba. Ich hoffe, dass ich den Text überhaupt noch kann ...“, sagt Dippe. |zkk