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Die Geheimwaffe

Handball: Slowakischer Nationalspieler Hruscak glaubt an Ligaverbleib der Eulen

LUDWIGSHAFEN. Mit sofortiger Wirkung ist Patrik Hruscak nach der Winterpause vom Zweitligisten HC Elbflorenz Dresden in das Handball-Oberhaus zu den Eulen Ludwigshafen gewechselt. Der slowakische Nationalspieler soll mithelfen, den Klassenverbleib in der stärksten Liga der Welt zu schaffen. Dafür werden heute Abend im Spiel beim EHF-Pokalsieger Frisch Auf Göppingen Tore des Rückraumspielers benötigt (19 Uhr, EWS Arena).

Sportlich ist der 2,06 Meter lange Linkshänder an seiner neuen Wirkungsstätte noch nicht richtig angekommen. Das weiß Hruscak (29) selbst. Das liegt jedoch nicht alleine an dem weit gereisten Handballprofi. Der unter anderem schon bei den Rhein-Neckar Löwen, in Essen und Rostock spielende Halbrechte steht momentan im Schatten vom stark agierenden David Schmidt. „David ist in sehr guter Verfassung und spielt auch zu Recht. Wenn er Pausen braucht, dann will ich da sein. So ist es ausgemacht“, schildert Hruscak die Situation. Coach Ben Matschke schätzt die Qualitäten des neben Azat Valiullin längsten Spielers im Kader der Eulen: „Nach dem Ausscheiden von Oliver Heß und dem Rückzug von Robin Egelhof mussten wir für die Rückrunde auf dieser Position handeln. Mit Patrik haben wir einen erfahrenen Spieler verpflichtet, der eine gute Ergänzung zu David Schmidt darstellt. Er kann noch wichtig für uns werden“, betont Matschke.

Auch Geschäftsführer Marcus Endlich glaubt, dass Hruscak für die Eulen in den verbleibenden acht Spielen noch eine wichtige Rolle spielen wird. „Am Anfang hat er sich vielleicht selbst zu viel Druck gemacht. Da ist auch mal was schief gegangen. Jetzt kennt er die Abläufe besser und wird seine Stärken nutzen. Mit seiner Größe ist er der Mann für die einfachen Tore“, ist Endlich von ihm überzeugt.

Sehr gerne würde Hruscak mit seiner Frau und dem zwei Jahren alten Sohn über den 30. Juni hinaus bei den Eulen in Ludwigshafen bleiben. Der Rückraumschütze glaubt noch an den Klassenverbleib für das Schlusslicht, das momentan zwei Zähler Rückstand auf das rettende Ufer hat. Er weiß aber auch, dass gut spielen wie gegen Leipzig, Stuttgart und Minden nicht zum Überleben reicht. Punkte müssen her.

In Göppingen erwartet die Eulen eine sehr hohe Hürde. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für die Schwaben (32:25). Da stand der Slowake noch nicht im Kader der Eulen. „Es ist ein neues Spiel. Bis auf wenige Mannschaften können wir gegen jedes Team mithalten. Aber nur, wenn wir 60 Minuten voll bei der Sache sind“, sagt Hruscak. |nau