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- Mannheimer Morgen

LUDWIGSHAFEN UNTERLIEGT HÜTTENBERG 27:28

Den Eulen fehlen fünf Sekunden

GIESSEN. Das war bitter: Handball-Bundesligist Eulen Ludwigshafen verlor gestern Abend sein Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger TV 05/07 Hüttenberg mit 27:28 (15:15) durch einen Treffer fünf Sekunden vor Schluss. "So brutal ist Handball", sagte Eulen-Coach Benjamin Matschke und betonte: "Insgesamt sind wir immer hinterhergelaufen. So hat sich Hüttenberg das Quäntchen Glück vielleicht auch verdient."

Das Aufsteigerduell vor 2089 Zuschauern in der Sporthalle Gießen-Ost entpuppte sich als spannender Schlagabtausch. Die Eulen begannen gut und lagen zunächst mit 3:2 in Front. Die Hüttenberger legten dann aber ihre Anfangsnervosität ab und gingen selbst in Führung. Die Hessen zogen sogar auf 13:10 (24.) weg. Erneut kassierten die Pfälzer viele Zeitstrafen. Ein Problem, das schon länger besteht. Doch Keeper Roko Peribonio, der einen Siebenmeter von Daniel Wernig parierte und Spielmacher Alexander Feld, der wichtige Treffer erzielte, verhinderten, dass die Hüttenberger die Führung weiter ausbauten. Kurz vor der Pause gelang Robin Egelhof sogar der 15:15-Ausgleich.

In der Anfangsphase des zweiten Durchgangs war Hüttenberg besser. Auch weil TV-Schlussmann Fabian Schomburg einige starke Paraden zeigte. Mit vier schnellen Toren gingen die Hessen mit 19:15 (33.) in Front. Die Eulen blieben aber dran, verkürzten durch den guten Pascal Durak auf 19:18 (36.). Die Schlussphase wurde zum Krimi. Hüttenberg legte bis zum 27:26 vor. Dann erzielte Durak per Tempogegenstoß das 27:27 (56.). Die Eulen hatten 20 Sekunden vor Schluss sogar den Ball und waren im Angriff. Doch David Schmidt vermasselte ein Zuspiel und sah nach einem Foul die Rote Karte. So kam Hüttenberg noch einmal zum Wurf. Christian Rompf verwandelte von Linksaußen den "Matchball" zum 28:27. "Der Baustein Torhüter hat diesmal nicht gepasst. Mit nur vier Paraden kann man normal kein Spiel gewinnen", haderte Matschke auch mit der schwachen Leistung seiner Keeper.

Eulen Ludwigshafen: Klier (1.-13., 36. - 60.), Peribonio (14.- 36.) - Durak (9/7), Feld (3), Egelhof (2), Scholz (2), Remmlinger (3), Haider (1), Dietrich, Dippe (1), Hess, Schmidt (3), Falk (1), Weber (2). bol