TSG Ludwigshafen-Friesenheim - Die Eulen - DKB Handball-Bundesliga

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Bundesliga naht

Handball: Zweitligist TSG Friesenheim siegt 33:26 gegen Nordhorn-Lingen und verkürzt den Abstand auf die Aufstiegsplätze. Rückkehrer Kevin Klier trumpft auf.

Von Marek Nepomucky

Ludwigshafen. Die gute Nachricht der Handball-Bundesliga (HBL) erreichte die TSG Ludwigshafen-Friesenheim vor wenigen Tagen. Die HBL hat den „Eulen“ die Lizenz für die kommende Saison ohne Auflagen erteilt – wie all die Jahre zuvor auch. Die Lizenz gilt für die Zweite, aber auch für die Bundesliga.

Dort will die TSG wieder hin. 2010 und 2014 gelang der Aufstieg in die Bundesliga schon zweimal. Auch diese Saison soll das möglichst wieder klappen. Es sieht jedenfalls gut aus nach dem 33:26 (13:15)-Sieg gestern in der Zweiten Handball-Bundesliga gegen die HSG Nordhorn-Lingen. Denn die Konkurrenten Bietigheim und Hüttenberg verloren gestern ihre Partien. „Wir schauen aber auf uns. Die anderen Spiele können wir ohnehin nicht beeinflussen“, sagte Gunnar Dietrich. Der Abwehrchef war gestern einer der besten Spieler bei der TSG. Dietrich bereitete vier Tore vor, dirigierte exzellent die Abwehr und erzielte noch fünf Tore. „Wir haben viel Qualität im Kader und lassen uns nicht so schnell verrückt machen“, sagte Dietrich.

Die Qualität der Friesenheimer sahen die 1418 Zuschauer in der Friedrich-Ebert-Halle speziell in der zweiten Halbzeit. Nachdem sich die TSG gegen starke Gäste im ersten Abschnitt noch schwergetan hatte, demontierte der Tabellenfünfte den Gegner nach der Halbzeitpause. „Es war klar, dass wir das Tempo der zweiten Halbzeit nicht von Beginn an gehen konnten“, kommentierte Torwart Kevin Klier, „aber unser Faustpfand heute war der breite Kader.“ Trainer Ben Matschke konnte nämlich eifrig wechseln und das Tempo somit hochhalten. Als Jan Remmlinger in der 38. Minute erstmals zur 18:17-Führung für die TSG traf, kippte das Spiel. Friesenheim baute die Führung aus – dank einer starken Abwehr- und Torhüterleistung. Für Keeper Klier war es das erste Spiel für die TSG von Beginn an nach zehnwöchiger Verletzungspause. „Natürlich hatte ich Lampenfieber“, gab der 32 Jahre alte Torwart zu. Die Nervosität hatte sich rasch gelegt.

Der Sieg hat Friesenheim in eine komfortable Position gebracht. Zwei Punkte beträgt der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. „Wir sind der Jäger. Die Anderen müssen sich umschauen. Wir haben richtig Bock, die restlichen Spiele erfolgreich zu gestalten. Wir geben Vollgas“, kündigte Klier an. Gestern gab es eine erste Kostprobe für die Konkurrenz.

TSG Ludwigshafen-Friesenheim: Klier - Dietrich (5), Feld (4), Schmidt (3) - Falk (3), Grimm - Dippe (3) – Weber (6), Slaninka (1), Remmlinger (4), Heß, Djozic (4/3)

HSG Nordhorn-Lingen: Buhrmester (ab 51. Kaleun)- Verjans (8), Terwolbeck (3), Miedema (6) - Rooba (3), Seidel (5) - de Boer (1) - Wiese, Mickal, Fraatz

Spielfilm: 0:1 (2.), 2:5 (7.), 6:7 (14.), 10:11 (23.), 13:15 (Hz.), 13:16 (31.), 18;:17 (37.), 21:20 (42.), 29:23 (53.), 33:26 (Ende) – Zeitstrafen: 4:3 – Siebenmeter: 6/3 – 2/2 – Beste Spieler: Dietrich, Klier, Remmlinger, Weber – Verjans, Miedema - Zuschauer: 1418 – [b9Schiedsrichter:[/b] König/Siebert (Langenfeld/Radevormwald). |mne