Die Eulen Ludwigshafen

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- Mannheimer Morgen

Achtbar geschlagen

MANNHEIM. Sie haben sich gut verkauft. Die Eulen Ludwigshafen hielten gestern Abend beim großen Favorit hervorragend mit. Letztlich gab es für den Aufsteiger in seinem sechsten Spiel in der Handball-Bundesliga aber die erwartete Auswärtsniederlage beim Meisterschaftsaspiranten SG Flensburg-Handewitt. Die Pfälzer unterlagen den Norddeutschen vor 5569 Zuschauern in der Flens-Arena mit 29:32 (15:16). Zu viele Zeitstrafen gegen den Neuling verhinderten eine Überraschung.

Flensburg begann gut und führte nach neun Minuten mit 8:4 (9.). Doch die Friesenheimer kamen in der Folge besser ins Spiel. Vor allem in der Defensive standen die Eulen nach der nervösen Anfangsphase besser. Torhüter Kevin Klier hielt stark. Der Aufsteiger kam wieder heran. Pascal Bührer erzielte sogar den Ausgleich zum 10:10 (19.). Die Eulen fingen sich dann aber Zwei-Minuten-Strafen ein und mussten zeitweise sogar in dreifacher Unterzahl agieren. Dennoch konnte sich Flensburg nicht absetzen. Zur Halbzeit lagen die Ludwigshafener nur mit einem Tor zurück.

Nach dem Seitenwechsel sorgte Jonathan Scholz dann erneut für den Gleichstand - 16:16 (31.). In der so genannten "Hölle Nord" wurde es auf einmal kalt. Doch Rasmus Lauge sorgte mit einem Doppelpack zum 18:16 (33.) für einen Zwei-Tore-Vorsprung der Flensburger und nachdem sich Jan Remmlinger eine weitere Zeitstrafe einhandelte, machten die Norddeutschen ernst. Denn Djozic verkürzte noch auf 17:18 (34.), doch in den nächsten sechs Minuten zog die SG mit fünf Treffern in Folge auf 23:17 (40.) weg.

Die Eulen fingen sich dann wieder und kamen sogar noch einmal auf 24:28 (49.) heran. Doch wieder sorgten Zeitstrafen dafür, dass die Friesenheimer im Nachteil agieren mussten. Zehnmal verhängten die Düsseldorfer Schiedsrichter Peter Behrens und Marc Fasthoff "Zwei Minuten" gegen die Ludwigshafener. "Wir haben kein schlechtes Spiel abgeliefert", befand Eulen-Coach Matschke.

TSG: Klier, Peribonio - Stüber (2), Egelhof (1), Dietrich (1), Haider (3), Scholz (2), Feld (5), Djozic (6/5), Dippe (5), Weber (2), Bührer (2), Durak, Falk, Remmlinger. bol