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"Wenn alles passt, dann können wir in Lemgo was holen"

(jw) Eulen wollen Aufwärtstrend in Lemgo fortsetzen und sich für Aufwand belohnen

Foto: Harry Reis

LUDWIGSHAFEN. Noch einmal alles geben, ehe es in die Winterpause geht, das wollen die Eulen Ludwigshafen im letzten Spiel des Jahres 2017. Die Mannschaft von Trainer Ben Matschke gastiert beim wiedererstarkten TBV Lemgo (Dienstag, 15.00 Uhr, Lipperlandhalle, Lemgo) und will in Ostwestfalen an den Leistungen aus der Partie gegen den SC Magdeburg anknüpfen. Dabei haben die Pfälzer gute Erinnerungen an den TBV Lemgo, nachdem sie im Hinspiel die Partie mit 24:20 für sich entscheiden konnten. Trainer Matschke muss auch zum Jahresabschluss weiter auf Denni Djozic, Pascal Durak, Robin Egelhof und Jan Remmlinger verzichten. Dagegen kommt es zu einem Wiedersehen mit dem früheren Eulen-Spielmacher Andrej Kogut.

Die Ausfall-Liste trübt keinesfalls die gute Stimmung im Team. "Alle ziehen mit und wir haben weiterhin viel Spaß im Training", sagt Roko Peribonio. Selbst an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag waren alle viel mit Eifer und Engagement im Training. "Wir hatten ja auch nicht allzu viel Zeit nach dem Spiel gegen Magdeburg. So ging es direkt weiter", meint der Sohn des einstigen Weltklasse-Torwarts Tonci Peribonio. Gerade zum Jahresabschluss ist der 26 Jahre alte Torhüter stärker als zuletzt gefordert. In Erlangen als auch gegen den SC Magdeburg brachte ihn Trainer Matschke für den zunächst glücklosen Kevin Klier zwischen den Pfosten und Peribonio machte seine Sache gut. "Es ist gar nicht so wichtig, wer spielt. Kevin und ich sind ein Team, wir verstehen uns blendend und wir unterstützen uns auch gegenseitig", meint Peribonio. "Wir haben nur als Mannschaft Erfolg, deshalb muss jeder für den anderen da sein".

Auch im Lipperland erwartet den Eulen eine erneut schwere Aufgabe. Zuletzt überzeugte die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann beim Gastspiel in Hannover-Burgdorf und wurde für den Aufwand ebenfalls nicht belohnt. Diese Punkte wollen die Lipperstädter jetzt vor eigenem Publikum gegen die Eulen zurückholen. "Es werden wieder Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen", glaubt Roko Peribonio. Das war bereits in Erlangen und auch gegen den SC Magdeburg so. "Wir müssen uns einfach 100 Prozent an den Matchplan halten und diesen auch konsequent umsetzen", erklärt Peribonio. "Wichtig ist, dass wir möglichst wenig Fehler machen". Dabei gelte es die Räume von Christoph Theuerkauf, dem Kreisläufer der Gastgeber zu unterbinden und das Zuspiel zu ihm zu verhindern. "Wenn wir in der Abwehr so stehen, wie zuletzt, dann haben wir gute Chancen", sagt Peribonio. Auch er will dazu beitragen, dass die Defensive wieder sicher stehen wird. Noch heute ärgert er sich, dass Robert Weber in der Partie gegen den SC Magdeburg den von ihm parierten Siebenmeter beim 20:22 im Nachwurf traf. "Da hat uns wieder das Quäntchen Glück gefehlt".

Er blickt nach vorne. Neues Spiel, neues Glück. "Unser Ziel muss es sein, einfach auf den zuletzt gezeigten Leistungen aufzubauen und die Fehler zu minimieren", erklärt Peribonio. "Wenn alles passt, dann können wir in Lemgo etwas holen". Der sympathische Torwart hat längstens erkannt, dass in den entscheidenden Phasen, Coolness, aber auch Erfahrung gefordert ist, um solche Situationen zu bestehen. "Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen und auch unsere Punkte zum Ligaverbleib holen werden". Warum sollen sich die Eulen zum Jahresabschluss für ihre tolle Aufwärtsentwicklung in den letzten Wochen nicht belohnen? "Wir werden auf jeden Fall wieder gemeinsam alles geben", verspricht Periobonio und freut sich auch auf die tolle Unterstützung von den Rängen. Auch diesmal werden wieder zahlreiche Fans ihre Mannschaft ins Lipperland begleiten und sie lautstark unterstützen.

Noch ehe das Abschlusstraining am ersten Weihnachtsfeiertag anstand genoss Peribonio, die Ruhe an Heiligabend mit seiner Lebensgefährtin Lena Ebel, die das Trikot des Handball-Bundesligisten HSG Bensheim-Auerbach trägt. Sie weilten zunächst bei seinen Eltern und dann bei den "Schwieger"-Eltern im pfälzischen Waldsee. Die gemeinsame Weihnachtszeit fiel ohnehin für Beide knapp aus. Während Roko Peribonio am zweiten Weihnachtsfeiertag sich auf den Weg ins Lipperland macht, fährt seine Freundin zum Training der Flames, die bereits einen Tag nach dem zweiten Weihnachtsfeiertag gegen die SG BBM Bietigheim antreten. Da wird auch Peribonio auf der Tribüne sitzen. Aber davor möchte er sich mit seiner Mannschaft in Lemgo belohnen...