TSG Ludwigshafen-Friesenheim - Die Eulen - DKB Handball-Bundesliga

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Max Haider: „Wir müssen wieder in die Spur zurückfinden“

Kann Kai Dippe nach der Partie gegen die HSG Konstanz gemeinsam mit den Fans die Humba anstimmen? (Foto: Harry Reis)

(gek) Gut zwei Stunden nach Mitternacht waren heute die Rothemden wieder aus Lübbecke zurück in Ludwigshafen. Um die Mittagszeit, exakt 17 Stunden nach dem Spielbeginn in Lübbecke, hatte TSG-Cheftrainer Ben Matschke seine Auswahl schon wieder im „American Fitness“ um sich versammelt. Das Team um Kapitän Philipp Grimm fuhr im Fitness-Studio Fahrrad und erhielt Informationen, welche Daten in der gestrigen Partie bei Spitzenreiter TuS Nettelstedt-Lübbecke gewonnen wurden. Darüber hinaus galt es für den 34-Jährigen, seine Mannschaft auf den nächsten Gegner einzustimmen und einzustellen, denn der Neuling HSG Konstanz kommt am Ostermontag, 17. April 2017, in die Friedrich-Ebert-Halle, angeworfen wird dieser Vergleich um 17 Uhr, Tickets gibt es unter www.eventimsports.de/ols/eulen und an der Abendkasse.

Die Eulen haben das Spitzenspiel, nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage, beim Tabellenführer mit 25:29 verloren. Der Mannschaft um Abwehrchef Gunnar Dietrich, in der nur zwei Linkshänder standen, ist kein Vorwurf zu machen, sie kämpfte und gab alles, hatte sich aber mit dem 1:6-Start eine ordentliche Hypothek auferlegt. Sie stabilisierte sich danach und lieferte dem Favoriten, der eine große körperliche Präsenz aufs Parkett brachte, fortan ein Duell auf Augenhöhe ab. Nach einer Dreiviertelstunde schien dieses Match zu kippen, nachdem durch einen von Denni Djozic verwandelten Siebenmeter der Anschluss geschafft war. Doch die Hausherren gaben eine schnelle Antwort und nutzten Fehler der TSG höchst effektiv aus, führten in der 49. Minute mit fünf und knapp sieben Minuten vor dem Ende sogar mit sieben Toren. Damit war diese Begegnung entschieden.

46 Stunden nach der Partie in Lübbecke treffen die Pfälzer auf die HSG Konstanz. Die Formation von Daniel Eblen hat aktuell sieben Zähler weniger auf dem Konto als die Eulen und ist auf Platz elf notiert. Zuletzt siegte der Neuling gegen Rostock mit 29:23 und sicherte sich zwei sehr wichtige Zähler im Kampf um den Ligaverbleib. Konstanz, das das Hinspiel gegen die TSG mit 33:28 gewann, sammelte elf der 28 Punkte in fremden Hallen und gewann zum Beispiel sowohl in Hüttenberg als auch in Bietigheim. In den letzten drei Auswärtsspielen ging die Eblen-Combo freilich leer aus, die eine negative Tordifferenz von minus 79 aufweist. Der Abstiegskampf, in den mehr als die Hälfte der Liga verstrickt ist, ist härter denn je, und womöglich gibt am Ende das Torverhältnis den Ausschlag, wer die Klasse hält und wer sie verlassen muss.

„Dort hatten wir einen schlechten Auftritt“, erinnert sich Ben Matschke an das Vorrundenspiel, bei dem sich Pascal Kirchenbauer seinen zweiten Kreuzbandriss zugezogen hat. „Wir haben was gutzumachen, und dieses Spiel wollen wir uns holen.“ Für Max Haider ist der Aufsteiger „ein schwieriger Gegner. Konstanz spielt einen schnellen Handball, ist gut im Tempogegenstoß, spielt mit drei Rechtshändern im Rückraum und hat viele Schlagwürfe im Programm. Wir müssen, mit der Unterstützung durch die Fans, wieder in die Spur zurückfinden. Und da bin ich zuversichtlich.“ 13:1 Punkte haben Kai Dippe und seine Mitstreiter seit der letzten Heimniederlage, 28:32 gegen Ferndorf, in der Friedrich-Ebert-Halle eingespielt. Diese Bilanz soll gegen die Bodenseestädter verbessert werden. „Konstanz macht nichts Verrücktes“, merkt Frank Müller an. „Die marschieren und sind ernst zu nehmen. Konstanz hat keine Stars, der Star ist die Mannschaft.“ Und ergänzt: „In Konstanz haben wir ein Brett bekommen, das wollen wir korrigieren. Für uns ist wichtig, den Start nicht zu verschlafen, und es gilt, alles abzurufen. Dann sollte uns der nächste Heimsieg gelingen.“