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Die Eulen vor schwerer Hürde in Flensburg

(jw) Mannschaft reist einen Tag vor der Partie zum europäischen Spitzenclub

Foto: Harry Reis

LUDWIGSHAFEN. In zwei Etappen auf dem Weg nach Flensburg: Nach der Anreise am morgigen Dienstag wird die Mannschaft von Trainer Ben Matschke zunächst in Hannover einen Zwischenstopp einlegen. Keinesfalls zu einem Besuch der niedersächsischen Landeshauptstadt, sondern das Abschlusstraining vor der nächsten Partie in der DKB Handball-Bundesliga bei der SG Flensburg-Handewitt (Mittwoch, 18:30 Uhr, Flens-Arena) steht vor der Weiterreise in Richtung Norden auf dem Plan. Die Partie leiten die Unparteiischen Peter Behrens/Marc Fasthoff (Neuss). Erst am Abend beziehen die Eulen ihr Quartier in Buxtehude, wo am Mittwochvormittag zum letzten Mal trainiert wird, ehe man in Richtung Flensburg weiter reisen wird.

Wegen der Verpflichtungen der Flensburger in der VELUX EHF Champions League konnten die Eulen die letzten zehn Tagen zur intensiven Vorbereitung nutzen. "Es war in der Tat eine sehr intensive Woche, wir haben auch mit Blick auf die kommenden drei Spiele in den eineinhalb Wochen sehr im taktischen Bereich gearbeitet und uns auf den Gegner eingestellt", sagt Trainer Ben Matschke vor der Abreise. Besonders erfreulich nannte der Cheftrainer, dass alle Akteure derzeit in guter körperlicher Verfassung befinden und somit auch für die kommende Partie zur Verfügung stehen. Die zuletzt angeschlagenen Akteure Oliver Hess und Pascal Bührer haben ihre Verletzungen inzwischen auskuriert. Somit werden sämtliche 17 Spieler sowie der noch verletzte David Schmidt in den Mannschaftsbus steigen und sich auf den Weg an die Ostseeküste an der deutsch-dänischen Grenze machen.

Mit den Erwartungen hält sich Ben Matschke etwas zurück. "Da muss man nicht viel herumreden, Flensburg ist der erklärte Favorit und wir sind als Aufsteiger der klare Außenseiter", sagt Matschke. Dennoch wünscht sich der Pädagoge, dass seine Akteure erneut das umsetzen werden, was sie sich in den letzten Wochen erarbeitet haben. Eine respektable Defensive und damit eine weitere Steigerung der Abwehrleistung mit einem schnellen Rückzug sind die maßgeblichen taktischen Vorgaben, die die Eulen auch gegen den Favoriten zeigen wollen. "Wir werden sehen, was wir diesmal erreichen können", sagt Matschke. Mit einer beachtlichen Leistung gelte es auch zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben für die beiden kommenden Heimspiele in der Friedrich-Eberthalle gegen den VfL Gummersbach (Sonntag, 01. Oktober, 12:30 Uhr) und GWD Minden (Donnerstag, 05.Oktober, 19:00 Uhr) zu gewinnen.

Auch wenn die Gastgeber nach der Auswärtspartie bei der SG Melsungen und dann in der VELUX EHF Champions League bei Telekom Vezprém antreten mussten, ist für die Mannschaft von Trainer Maik Machulla vor eigenem Publikum ein Sieg gegen die Eulen absolute Pflicht. "Die Mannschaft hat in Ungarn eine tolle Leistung geboten, wurde aber nicht dafür belohnt. Jetzt gilt unsere Konzentration auf die Partie am Mittwoch gegen die Eulen. Wir werden den Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen", betont Machulla. Er weiß ebenfalls von den Defiziten seiner Mannschaft. Die Anzahl der technischen Fehler ist ihm noch ein Dorn im Auge, ebenso fehlt in der Defensive häufiger der letzte Schritt. "Wir arbeiten im Training intensiv an Dingen, bei denen wir Verbesserungspotenzial sehen“, sagt der Vranjes-Nachfolger: „Wir müssen ruhig bleiben und unser Spiel konsequent durchziehen.“