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- Mannheimer Morgen

TSG-Aufholjagd ohne Krönung

Ludwigshafen. Die TSG Friesenheim ist wieder im grauen Alltag der Handball-Bundesliga angelangt. Drei Tage nach dem glanzvollen 30:23-Sieg gegen den HSV Hamburg verloren die Eulen gestern bei der HSG Wetzlar nach einer schwachen Leistung in der ersten Halbzeit am Ende mit 27:32 (11:20). Dabei nötigten sie aber den rund 4000 Zuschauern Respekt ab, als sie in der zweiten Spielhälfte nach dem deprimierenden Zwischenstand von 21:11 für die HSG Wetzlar innerhalb von 15 Minuten (32. bis 47.) den Rückstand von zehn auf nur noch drei Tore verkürzten und die Hessen damit schwer unter Druck setzten.

Doch der verletzungsbedingte Ausfall von TSG-Abwehrchef Gunnar Dietrich, der nach 38 Minuten mit Verdacht auf eine Sprunggelenksverletzung ausscheiden musste, und die Rote Karte nach drei Zeitstrafen für Nationalspieler Erik Schmidt (51.) waren ein zu großes Handicap für die Eulen, um noch eine Wende zu erzwingen. Bis dahin war der Rumäne Bogdan Criciotoiu mit zehn Treffern größter Unruheherd der Friesenheimer, obwohl er allerdings auch fünf Fehlwürfe zu verzeichnen hatte.

Die Friesenheimer haderten auch mit einigen unverständlichen Entscheidungen der Schiedsrichter, hatten sich aber die Niederlage letztlich selber zuzuschreiben: In der ersten Halbzeit war von der sonst so sicheren Eulen-Abwehr nicht viel zu sehen. Auch mehrere Ballverluste waren die Ursache für Konter, die zu einigen Toren für Wetzlar führten.

TSG Friesenheim: Klier, Bender - Grimm (3/1), Kogut (2/1), Dietrich (2), Lex, Just (1), Tesch, Hauk (4), Unger, Büdel (1), Schmidt (1), Kossler (2), Criciotoiu (10). (rs)