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- Mannheimer Morgen

Handball-Bundesliga: Friesenheimer wollen heute bei der HSG Wetzlar den zweiten Auswärtssieg der Saison einfahren

Sieg gegen HSV beflügelt Eulen

Eulen-Kapitän Philipp Grimm, hier beim Sieg gegen den HSV Hamburg, hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. © Sportsword

Ludwigshafen. Mit dem Auswärtsspiel am heutigen Samstag, 19 Uhr, in Wetzlar klingt für die TSG Friesenheim die "englische Woche" in der Handball-Bundesliga aus. Nach dem grandiosen 30:23-Sieg gegen den ehemaligen Champions-League-Gewinner HSV Hamburg sind die Erwartungen der Eulen-Fans groß.

In dieser Saison gewannen die Eulen erst einmal in fremder Halle - mit 30:27 beim Bergischen HC. Mittlerweile ist das Selbstbewusstsein der Friesenheimer - nicht nur dank des klaren Sieges gegen die Hanseaten - allerdings gewachsen. "Die englische Woche macht unheimlich viel Spaß, weil bei uns die Leistung stimmt", sagt Torhüter Kevin Klier, der in Wetzlar wieder zum Matchwinner werden will: "Mein Traum ist der Klassenerhalt - und dafür tue ich alles."

Ziel: Nicht absteigen

Auch Mannschaftskapitän Philipp Grimm, der seinen Vertrag gerade um ein Jahr verlängert hat, ist optimistisch: "Wir haben zuletzt gegen Hamburg auf hohem Niveau gespielt. Wenn wir diese Leistung konservieren können, ist alles drin." Wie Abwehrchef Gunnar Dietrich ("Wir wollen drinbleiben") hat auch Grimm mit bisher 97 Saisontreffern ein klares Ziel: "Wie viele Tore ich bis zum Rundenende werfe, ist mir egal, ich habe mir aber auf jeden Fall vorgenommen, nicht abzusteigen." Der Kontrakt des 30-jährigen Linksaußen, der seit acht Jahren in Ludwigshafen spielt, gilt für die Erste und Zweite Liga.

Trainer Thomas König freute sich über die Vertragsverlängerung mit Grimm: "Philipp ist ein grundsolider und zuverlässiger Spieler, der seine Rolle als Kapitän sehr gut ausfüllt. In seiner Zeit bei der TSG hat er vier Spiele verpasst, das ist schon phänomenal."

König sieht dem dritten Spiel in dieser Woche gelassen entgegen: "Wir haben auch in Wetzlar eine Außenseiterchance, die wir nutzen wollen." Doch gerade die Mannschaften aus dem einigermaßen gesicherten Mittelfeld sind - so König - nur schwer einzuschätzen: "Die können ziemlich locker aufspielen und stehen nicht wie wir unter Druck."

Zumal die HSG Wetzlar und ihr Trainer Kai Wandschneider zuletzt wegen einer Grippewelle im Verein einige Probleme hatten. Bei den Eulen sind hingegen bis auf den Langzeitverletzten Christopher Klee alle Mann an Bord. Wenn, wie von "Bundesliga-Mathematikern" errechnet, 28 Punkte für den Klassenerhalt notwendig sind, nähert sich die HSG Wetzlar (22:6) bereits jetzt diesem Ziel, den Eulen (17:33) würden noch neun Punkte fehlen. rs/ü