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- Pressestelle TSG Ludwigshafen-Friesenheim

Eulen wollen Revanche im „Vier-Punkte-Spiel“

Kann Stephan "Apollo" Just im Rückspiel seine 13 Tore aus dem Hinspiel noch toppen? Für etwas zählbares aus Ostwestfalen wäre dies freilich äußerst hilfreich. - Foto: Reis

(ste) Es war kein schöner Nachmittag für die über 2.000 Zuschauer an jenem Sonntag Ende Oktober in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle. Mit 25:40 mussten die Eulen seinerzeit eine historische Heimniederlage einstecken, die gegen einen direkten Kontrahenten im Abstiegskampf freilich doppelt schmerzte. Doch spätestens seit den erfolgreichen Wochen im Dezember des letzten Jahres und dem phantastischen 30:23-Erfolg gegen den ehemaligen Champions-League-Sieger aus Hamburg sind die dunklen Erinnerungen an die höchste Heimniederlage der Saison weitestgehend verblasst.

„Da haben wir vom Hinspiel noch eine offene Rechnung“, denkt Felix Kossler dennoch ungern an die 25:40-Niederlage zurück. „Es ist ein 4-Punkte-Spiel, und wir werden versuchen zu punkten, um Nettelstedt in den Abstiegskampf mit reinzuziehen. Sie spielen nicht stabil, und wir sollten die Gunst der Stunde nutzen.“

Während die Eulen nach der 32:27-Niederlage in Wetzlar vor knapp zwei Wochen kein weiteres Spiel zu bestreiten hatten, musste das selbst ernannte „Stärkste Dorf im Land“ zwei Spiele in den letzten beiden Wochen bestreiten. Die Ausfahrt nach Melsungen endete für das Team von Trainer Dirk Beuchler dabei mit einer deutlichen 32:23-Niederlage und auch am vergangenen Mittwoch musste sich der TuS mit sieben Toren Differenz geschlagen geben. Mit 24:31 gewann der amtierende Deutsche Meister in der Lübbecker Merkur Arena, die in dieser Saison ein gern gesehener Spielort für Gastmannschaft ist. Mit lediglich neun Punkten aus zwölf Spielen ist der TuS aktuell das zweitschlechteste Heimteam der gesamten DKB-Handball-Bundesliga. Zum Vergleich: Die Eulen konnten in ihren dreizehn Heimspielen sieben Mal das Parkett als Sieger verlassen und somit 14 Punkte in der Heimbilanz verbuchen.

Vor allem in der Abwehr wird Oliver Tesch bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte gefordert sein. - Foto: Reis

Unter den drei Heimsiegen, die das einstige Gründungsmitglied der eingleisigen Bundesliga bisher feiern konnte findet sich allerdings auch ein 29:25-Erfolg gegen den SC Magdeburg, der in dieser Saison stark aufspielt und aktuell Platz vier der Tabelle einnimmt. Einer der besten Schützen war damals, wie auch schon im Hinspiel gegen die Eulen, Christian Dissinger. Der ehemalige Friesenheimer wird ebenso wie Christian Klimek, der das Hinspiel aufgrund einer Rückenverletzung nicht bestreiten konnte, besonders motiviert in das Spiel gegen die alten Kollegen gehen. Das gleiche gilt auf Pfälzer Seite für Oliver Tesch, der seinerseits drei Jahre beim TuS unter Vertrag stand und in dieser Zeit Ab- und Aufstieg der Ostwestfalen miterlebte.

Personell müssen beide Teams vor dem Vergleich, der am Samstag, den 20.03.2015 um 19:00 Uhr angepfiffen wird, auf jeweils eine wichtige Stütze verzichten. Während beim TuS Jens Schöngarth aufgrund einer Handverletzung ausfällt, müssen die Eulen auf Abwehr-Ass Gunnar Dietrich verzichten. „Der Ausfall von Günnes ist eine sehr schlechte Nachricht, denn er ist ein wichtiger Baustein“, konstatiert Erik Schmidt. „Nun müssen wir seinen Ausfall kompensieren, indem wir noch enger zusammenrücken. Nettelstedt liegt in der Tabelle um drei Punkte besser. Das bedeutet, bei einem Sieg könnten wir bis auf einen Zähler heranrücken, das wäre eine Riesensache. Wir werden alles in die Waagschale werfen.“