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- Mannheimer Morgen

Handball-Bundesliga: Klarer 30:23-Sieg der Friesenheimer

Eulen demontieren den HSV

Philipp Grimm gelangen acht Treffer für die TSG. © Sportsword

Ludwigshafen. Für eine echte Sensation hat in der Handball-Bundesliga der abstiegsbedrohte Aufsteiger TSG Friesenheim gestern Abend gesorgt: Er demontierte mit seiner bisher besten Leistung in der höchsten Klasse den früheren Champions-League-Sieger HSV Hamburg mit 30:23 (14:11) und demoralisierte seinen Gegner wie selten in der stärksten Liga der Welt. Vor allem Torhüter Kevin Klier riss die 1680 Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hin: Mit 22 zum Teil unglaublichen Paraden war er einer der Garanten dieses fast schon historischen Siegs. Klier: "Mein Traum bleibt der Klassenerhalt - aber jetzt kommen zwei schwere Auswärtsspiele."

Kapitän Philipp Grimm lobte die ganze Mannschaft, "in der es keinen einzigen Ausfall gab". Dass sein Kollege Andrej Kogut trotz seines feststehenden Wechsels zu TBV Lemgo "ständig volle Pulle" spielt, beeindruckt mich jedoch ganz besonders. Wir haben uns gemeinsam vorgenommen, nicht abzusteigen. Das war heute ein kleiner Schritt auf diesem Weg." Trainer Thomas König ergänzte: "Wir hatten wieder eine überragende Abwehr."

"Konnten nicht dagegenhalten"

Ihr vor allem war es zu verdanken, dass die Friesenheimer beim Stand von 30:20 mit zehn Toren Vorsprung gegen eine vermeintliche internationale Spitzenmannschaft führten und den gegnerischen Trainer Jens Häusler stark beeindruckten: "Unsere vielen Fehler führten zum Friesenheimer Sieg, aber sie wurden von unserem Gegner erzwungen, wir konnten einfach nicht dagegenhalten."

Die Friesenheimer legten los wie die Feuerwehr und lagen nach 18 Minuten mit 11:4 vorne. Danach schlichen sich kleine Fehler ein und die Hanseaten verkürzten - mit 14:11 ging es in die Pause. Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit setzten die Eulen die Akzente und die Hamburger liefen immer wieder ins Leere.

TSG Friesenheim: Klier, Bender - Grimm (8/4), Kogut (2), Dietrich (3), Lex, Just (1), Tesch, Hauk (1), Unger, Büdel (4), Schmidt (6), Kossler, Criciotoiu (5). rs