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Zwischenspurt entscheidet Verfolgerduell

Handball: Bundesliga-A-Junioren der TSG Friesenheim gewinnen 32:25 gegen Dutenhofen/Münchholzhausen

Drei Tore erzielte der Friesenheimer Timo Naas am Samstag gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. FOTO: KUNZ

Ludwigshafen. Mit einem 32:25 (18:11) über die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen verabschiedete sich die A-Jugend der TSG Friesenheim in die Winterpause. Mit dem überzeugenden Sieg gegen den Verfolger festigten die Friesenheimer ihren zweiten Tabellenplatz in der Handball-A-Jugend-Bundesliga.

Ein Zwischenspurt sechs Minuten vor der Pause entschied das Verfolgerduell. Mit einer Siebener-Serie machten die „Jungeulen“ aus einem bis dahin ausgeglichenen Spiel eine fast schon uneinholbare Führung. Statt 11:11 hieß es zur Pause 18:11. TSG-Trainer Frank Herbert nannte den Schlüssel dazu: „Unsere Überzahlabwehr war optimal.“ Vor allem Oliver Zeller sorgte dabei dafür, dass den dezimierten Gästen nicht viel gelang. Vier Treffer erzielten die Gastgeber mit einem Mann mehr auf dem Feld – wie auch der Siebenmeter zum 16:11 durch Philipp Bauer.

Doch nicht nur in Überzahl gefiel Herbert die Deckungsarbeit seiner Jungs. „Die Abwehrleistung war heute der Schlüssel zum Erfolg. Daran wollten wir nach zuletzt 106 Gegentoren in drei Spielen arbeiten und das ist uns heute gelungen.“ Dabei spielte den Friesenheimern allerdings in die Karten, dass Evgenij Chalepo bereits nach zehn Minuten umgeknickt war und ausfiel. Bis dahin war er der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Hessen. Auch wenn Chalepo auf Halblinks durch Jonas Müller und damit einem Nationalspieler ersetzt wurde – die Gäste waren damit geschwächt.

Ganz anders die Friesenheimer. Im Angriff stachen die Trümpfe Philipp Bauer und Dennis Götz. In der Abwehr griffen die Rädchen ineinander. „Das war heute als Mannschaft sicher unser bislang bestes Heimspiel in dieser Saison. Wir sind noch nie so geschlossen aufgetreten“, lobte Herbert. Nur kurz ging die Konzentration verloren. Dutenhofen/Münchholzhausen nutzte diese Schwäche, kämpfte sich von 22:16 (40.) auf 23:12 (49.) heran. „In dieser Phase haben wir einige schwache Abschlüsse gehabt“, kommentierte der TSG-Trainer. Außerdem vergaben Bauer und Götz innerhalb von 60 Sekunden zwei Siebenmeter. Eng wurde es aber nicht mehr. Dominik Claus beendete mit seinem Strafwurf die fünfminütige Torflaute. In den Schlussminuten schraubten die Friesenheimer das Ergebnis wieder in beruhigende Höhen.

Trotz des überzeugenden Auftritts gegen den Tabellendritten ist Frank Herbert nun froh, dass erst einmal Pause ist. „Man merkt den Jungs schon an, dass sie etwas überspielt sind.“ Wirklich lange wird die Pause aber nicht. „Am 2. Januar ist wieder Training“, kündigte Herbert an.

So spielten Sie

TSG Friesenheim: Schilling, Kächele (ab 55.) – Claus (4/2), Bauer (11/3), Götz (7/1) – Naas (3), Schüßler (1) – Sorda (1) – Schneider, Hopp (2), Eberle (1), Zeller (1), Brahm (1)

Spielfilm: 11:11 (23.), 22:16 (40.), 23:21 (49.), 29:23 (55.) – Zeitstrafen: 1/4 – Rote Karte: Zörb (60. Dritte Zeitstrafe) - Siebenmeter: 8/5 – 4/4 - Beste Spieler: Zeller, Bauer – Markovic – Zuschauer: 150 – Schiedsrichter: Köppl/Regner (Bingen/Nieder-Olm).


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