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- Mannheimer Morgen

Handball: Friesenheim muss bei der DJK Rimpar ran

König warnt vor starkem Neuling

Ludwigshafen. Die TSG Friesenheim steht in der zweiten Handball-Bundesliga nach 14 Spieltagen als Tabellenzweiter auf einem der drei Aufstiegsplätze - trotz ihres miserablen Saisonstarts mit zwei Niederlagen und einem Unentschieden in Folge. Seitdem kassierten die Eulen in den folgenden elf Spielen bei zehn Siegen nur noch eine Niederlage, ein ausgefallenes Spiel gegen den VfL Bad Schwartau muss noch nachgeholt werden.

Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass bei den Eulen Euphorie vor dem Auswärtsspiel heute, 20 Uhr, beim starken unterfränkischen Aufsteiger DJK Rimpar Wölfe herrscht. "Wir sind Zweite, die Wölfe Rimpar stehen auf dem 16. Platz: Da wäre alles andere als eine Favoritenrolle von uns irgendwie komisch," sagte Trainer Thomas König vor der Reise in die kleine Gemeinde zehn Kilometer nördlich von Würzburg.

König nimmt es daher auch recht gelassen, dass er erneut drei Stammspieler ersetzen muss: Die beiden Rechtsaußen Marco Hauk und Felix Kossler und Kreisläufer Christian Klimek sind nach wie vor nicht dabei. König: "Wir haben gezeigt, dass wir selbst solche Lücken schließen können." Dennoch warnt er vor dem Gegner, "der in seinen letzten Spielen ganz gut und auch erfolgreich agiert hat". Dass Rimpar beim EHV Aue 26:26 spielte, wo die Eulen mit 21:31 Toren ein Debakel erlebten, lässt König kalt. "Ergebnis-Quervergleiche funktionieren in dieser Liga überhaupt nicht."

Bei den Friesenheimern ist derzeit Kapitän Philipp Grimm der herausragende Spieler und Torjäger mit 87/34 Treffern. Was die Feldtore angeht, wird er von Steffen Kaufmann in den Reihen der DJK Rimpar übertroffen: Der Franke traf schon 75-mal aus dem Spiel heraus. rs