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Duell der Serientäter

Handball: Friesenheim im Topspiel der A-Jugend-Bundesliga bei Großwallstadt

LUDWIGSHAFEN. Hält die Serie an? Nach zuletzt acht Spielen ohne Niederlage reisen die A-Junioren des Handball-Zweitligisten TSG Friesenheim zum derzeit noch ungeschlagenen Tabellenführer TVG Junior Akademie (Sonntag, 13:45 Uhr, Unterfrankenhalle Aschaffenburg). Die TSG ist auswärts noch ohne Niederlage.

„Das ist ein absolutes Spitzenspiel. Die Gastgeber sind in dieser Saison noch ohne Niederlage und deshalb vor eigenem Publikum sicherlich auch der Favorit“, zeigt TSG-Coach Frank Herbert großen Respekt vor den Mainfranken.

Dennoch reist seine Mannschaft nicht chancenlos nach Aschaffenburg, denn wieder einmal kann er und sein Trainerkollege Martin Röhrig auf den kompletten Kader zurückgreifen. Im Spitzenspiel steht Jugendnationalspieler Dominik Claus wieder zur Verfügung, dazu fiebert Torwart Kevin Mzyk nach langer Verletzungspause seinem ersten Einsatz in der Bundesliga-Saison entgegen. „Wenn wir mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen, können wir die Partie lange offen halten“, ist Herbert überzeugt.

Dabei gelte es auch ein verstärktes Augenmaß auf Linkshänder Antonio Metzner zu legen, der beim 34:28-Sieg des TVG im Hinspiel in Friesenheim seine Klasse bewies und kurz danach wieder in die Jugendnationalmannschaft berufen wurde. Der Haßlocher, der vor zwei Jahren trotz eines Angebotes aus Friesenheim sich für den Weg nach Großwallstadt entschied, reifte am Main zu einem wahren Leistungsträger. Er kann in Bestform ein Spiel alleine entscheiden.

Das wollen die Jungeulen, die Metzner aus gemeinsamen Zeiten in der Pfalzauswahl kennen, vermeiden. Dabei ist der TSG-Kader in der Breite zumindest genau so stark besetzt. In Bestform präsentiert sich aktuell Spielmacher Philipp Bauer, der noch vor Wochenfrist mit seinem Treffer drei Sekunden vor Spielende seine Mannschaft vor dem ersten Remis in der laufenden Saison bewahrte. Zudem kehren Niklas Sorda und Niklas Schneider wieder zurück, die dem Trainer-Duo weitere taktische Optionen eröffnen. „Wir müssen uns nicht verstecken. Aber es muss alles passen, wenn wir dort was holen wollen“, sagt Herbert.

Der TSG-Tross wird die Einladung der Gastgeber annehmen, die anschließende Zweitliga-Partie Großwallstadt gegen Bietigheim anzuschauen. (wij)


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