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Warm-up: Eulen treffen auf Nordhorn-Lingen

Ein Handballspiel ist kein Kuschelkurs - das zeigt auch diese Szene, in der Ognjen Backovic versucht, sich gegen die Rostocker Florian Zemlin und Sven Thormann durchzusetzen. - Foto: Reis

(gek) Mit einer leidenschaftlichen Leistung bezwang die Mannschaft von Thomas König im letzten Spiel den HC Empor Rostock mit 29:24 (17:10). Nach drei Niederlagen zuvor mit jeweils einem Tor Unterschied tat das naturgemäß richtig gut. Das Team um Kapitän Kevin Klier trat hochmotiviert auf, zeigte einen unbändigen Willen und ließ dem Gast von der Ostsee keine Chance. Sie brillierte nach dem 2:2 derart, dass Empor-Coach Rastislav Trtik nach nicht einmal 14 Minuten schon seine zweite Auszeit genommen hatte. Auch nach dem Wechsel war die Entschlossenheit von Arni Thor Sigtryggsson & Co bis unters Hallendach zu spüren, und Marco Hauk und seine Mitstreiter machten frühzeitig den Sack endgültig zu. Nach gut 37 Minuten lagen die Rothemden bereits mit neun Toren vorne. Der Vorsprung reduzierte sich zwar im weiteren Verlauf, näher als auf fünf Tore kam Rostock aber nicht. Durchatmen auf Seiten der TSG - die ersten Punkte sind unter Dach und Fach.

Mit der HSG Nordhorn-Lingen stellt sich nun ein Gegner vor, der mit 6:2 Zählern besser aus den Startlöchern gekommen ist als die Eulen. Nur die Auftaktpartie beim großen Meisterschaftsfavoriten Bergischer HC ging verloren - und das mit 31:32 denkbar knapp. In der 43. Minute führte die Formation von Heiner Bültmann gar noch und schnupperte an einer Sensation, die aber letztlich doch nicht gelang. Die nächsten Partien entschied die HSG indessen für sich, siegte gegen Bad Schwartau 30:26, legte in Ferndorf nach (30:29) und behielt zuletzt gegen einen anderen Aufsteiger, den SV Henstedt-Ulzburg, mit 29:25 die Oberhand.

Nordhorn, das zeigt ein Blick auf den Kader, hat eine ganz starke erste Sechs und mit Torwart Björn Buhrmester einen Keeper der Extraklasse. Gerne erinnert sich auf TSG-Seite jeder an den Auftritt in Nordhorn. Im EUREGIUM spielten in der Vorsaison die Pfälzer groß auf, führten zur Halbzeit mit 18:11, um am Ende mit einem 33:30-Erfolg die Heimreise anzutreten. Dieses 33:30 war einer der wenigen Auswärtssiege, der auf der Rückfahrt gebührend gefeiert wurde. "Wir haben in Nordhorn gezeigt, wie man gegen die HSG bestehen kann", erinnert sich Regisseur Andrej Kogut an das Match im Mai. Das wollen wir nun wiederholen."

Trainer Thomas König hat wieder mehr Optionen, denn nach ihren Verletzungen kehren Torwart Maximilian Bender und Jan Claussen in den Kader zurück.

Die Spielleitung in der Friedrich-Ebert-Halle haben Marcus Hurst aus Nieder-Eschbach und Mirko Krag aus Oberursel. Die Partie wird am Mittwoch, 03. Oktober 2012, um 19:30 Uhr angeworfen.