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Hauk plant die Zukunft

Handball: Rechtsaußen blüht bei TSG Friesenheim auf

LUDWIGSHAFEN. Mit 28 Jahren gehört Marco Hauk zu den erfahrenen Spielern der TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Er gehört mit zur Führungsriege des Handball-Zweitligisten. Trotz der Verletzung mehrerer Leistungsträger sind die „Eulen” mit vier Siegen in Folge die Mannschaft der Stunde. Heute gastiert die TSG beim EHV Aue (18.30 Uhr, Erzgebirgshalle Lößnitz).

„Wer vier Mal in Folge gewinnt, dem mangelt es nicht an Selbstvertrauen. Ganz klar, dass wir mit großem Selbstvertrauen ins Erzgebirge fahren”, sagt der TSG-Rechtsaußen.

Besonders stolz ist der Bundesliga erfahrene Spieler (Großwallstadt, Kronau-Östringen) über den jüngsten Heimsieg gegen den Tabellenführer TV Emsdetten: „Da haben alle voll mitgezogen. Es gab keine Unterschiede zwischen Jung und Alt auf dem Parkett. Wir feuern und gegenseitig an und Jeder springt für den Anderen in die Bresche.”

Nach dem längerfristigen Ausfall von Felix Kossler musste der Linkshänder in den bisher sieben Begegnungen fast komplett durchspielen und noch mehr Verantwortung übernehmen. Das ist kein Problem für den in seiner dritten Spielzeit für die König-Sieben agierenden Hauk. Dafür hatte ihn Trainer Thomas König extra nach Friesenheim geholt. 26 Tore erzielte er in der laufenden Saison. „Als Außen habe ich nicht direkt die Möglichkeit, in das Spielgeschehen einzugreifen. Ich versuche mich für die Mannschaft einzubringen und auch die Jungen zu motivieren”, sieht sich der Routinier gefordert.

Dass eine Mannschaft in der eingleisigen Zweiten Liga nur mit jungen Talenten bestehen kann, geht aus Sicht von Hauk nicht. So sieht er die Verpflichtung vom erfahrenen Stephan Just als absolut notwendig an. „Das war die richtige Entscheidung vom Verein. Ich kenne Apollo aus der Bundesliga und weiß, was er kann. Das hat er ja gleich bei seinem Debüt bewiesen.”

Seine eigenen Zelte würde der gelernte Mediengestalter allzu gerne über die Saison hinaus in Friesenheim aufschlagen: „Ich will bald mit Geschäftsführer Werner Fischer wegen einer Verlängerung sprechen. Hier passt für mich vieles. Außerdem komme ich aus der Region.”

Ein nicht unmöglicher Sieg in Aue würde die derzeit gute Stimmung bei den „Eulen” zusätzlich anheben. „Es wird schwer genug”, vermutet Hauk. (nau)