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- Lampertheimer Zeitung

Eulen und Kevin Klier mit Galavorstellung

(br). Handball-Zweitligist TSG Ludwigshafen-Friesenheim entzückte die eigenen Fans mit einem Galaauftritt in der Friedrich-Ebert-Halle. Die Pfälzer fegten den Tabellendritten TV Hüttenberg überraschend deutlich mit 30:21 (12:10) von der Platte. Überragend: Torhüter Kevin Klier. „Unsere Abwehrleistung war der Schlüssel zum Sieg“, so Trainer Thomas König nach dem Sieg über den Bundesligaabsteiger vor 1200 Zuschauern.

Die Eulen, die erneut ohne Ognjen Backovic, Jan Claussen, Maximilian Kraushaar sowie Arni Thor Sigtryggsson spielten, begannen ganz stark und führten nach den ersten fünf Minuten mit 3:0. Hüttenberg wirkte beeindruckt, glich aber zum 4:4 (10.) aus. Doch in der Folge drehten die Friesenheimer wieder auf. Der starke Felix Kossler, der nach langer Verletzungspause im Rückraum der Pfälzer ran durfte, markierte das 8:5 (19.) - die Hessen nahmen die Auszeit. Nach dem Seitenwechsel ging im Friesenheimer Angriff fast alles über Andrej Kogut. Der Spielmacher dirigierte die Offensive, setzte seine Kollegen mustergültig ein und steuerte selbst wichtige Tore bei. Die Defensive mit Christopher Klee und Christian Klimek stand ganz sicher. Torhüter Kevin Klier brachte die Hüttenberger Schützen schier zur Verzweiflung. Die Eulen zogen zu Beginn der zweiten Spielhälfte zunächst mit einem 3:0-Lauf auf 15:10 (32.) und danach auf 19:12 (38.) davon. Die Hüttenberger bekamen keinen Fuß mehr in die Partie. Sechs Minuten vor Schluss lag Friesenheim mit 26:17 (54.) in Führung. Coach König nahm Kevin Klier raus. Für ihn kam Maximilian Bender zwischen die Pfosten. Die Zuschauer feierten den Keeper, und wenig später einen überragenden Erfolg ihrer Mannschaft. Stephan Just sorgte mit dem 30:21 für den Schlusspunkt.

TSG Ludwigshafen-Friesenheim: Klier (ab 54. Bender); Just (6/1), Grimm (6/4), Kogut (5), Hauk (5), Kossler (3), Klimek (3), Klee (2), Schmidt, Schwenzer.