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Gegen Essen in letzter Sekunde zugebissen

Sicherte das Remis: Felix Kossler (in Rot). FOTO:KUNZ-HARTMANN

Ludwigshafen (mne). Die TSG Friesenheim ist gestern Abend in letzter Sekunde noch zu einem gerechten 25:25 (13:12) gegen Tusem Essen in der 2. Handball-Bundesliga gekommen. Felix Kossler verwandelte mit der letzten Aktion einen Siebenmeter zum 25:25.

Das war knapp! Zehn Sekunden vor Spielende traf Essens Pavel Prokopec per Siebenmeter zur 25:24-Führung. Das Spiel schien gelaufen für die TSG Friesenheim. Doch die Mannschaft bekam von den nicht immer souverän leitenden Schiedsrichtern auch einen Siebenmeter zugesprochen. Die Uhr war abgelaufen: Alles oder nichts hieß es jetzt. Felix Kossler behielt die Nerven und verwandelte.

Es war ein gerechtes Unentschieden. Die TSG Friesenheim hatte mehr von der ersten Halbzeit. Da führte die Mannschaft zeitweise mit drei Toren Vorsprung, ging aber letztlich „nur” mit einer 13:12-Führung in die Halbzeitpause.

Die allerdings tat der TSG nicht gut. Erst nach acht Minuten fiel das erste Tor für Friesenheim in Halbzeit zwei. Dabei vergaben Bühler und Grimm zuvor Topchancen - da war es fast schon schwerer, den Ball nicht im Tor unterzubringen. Friesenheim steckte nicht auf, lief aber immer einem Rückstand hinterher.

Das Unentschieden sei gerecht, stimmten beide Trainer überein. „Wir hätten aber in der ersten Halbzeit unsere Führung ausbauen müssen. Nach der Pause hatten wir Startschwierigkeiten”, kommentierte TSG-Coach Thomas König.

TSG Friesenheim: Klier - Kossler (6/2), Kogut (4), Backovic (7) - Hauk (1), Grimm (3) - Bühler (1) - Becker (2), Claussen (1), Klimek

Tusem Essen: Kulhanek - Pieczkowski (6), Pöter (3), Prokopec (3/2) - Rahmel (4/1), Seidel (1) - Kropp (2) - Kühn (1/1), Lindt (5/1), Trodler

Spielfilm: 1:0 (1.), 7:4 (12.), 13:10 (27.), 13:12 (30.), 16:18 (45.), 21:23 (55.), 24:25 (60.), 25:25 (60.) - Siebenmeter: 2/2 - 8/4 - Zeitstrafen: 3/3 - Beste Spieler: Backovic, Kossler - Pieczkowski, Lindt - Zuschauer: 1410 - Schiedsrichter: Hörath/Hofmann (Nürnberg/Bamberg).