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- Mannheimer Morgen

Friesenheim schaut nach oben

Ludwigshafen. Die 1120 Zuschauer feierten den souveränen und 30:22 (15:12)-Erfolg der TSG Friesenheim in der 2. Handball-Bundesliga gegen die HSG Düsseldorf als Befreiungsschlag. Trainer Thomas König hingegen verfiel nicht in Euphorie und sprach von einem "Pflichtsieg, der gewiss noch etwas höher hätte ausfallen können".

Dass dies nicht der Fall war, hatte zwei Gründe: In der ersten Halbzeit leisteten sich die früh schon deutlich überlegenen Eulen zu viele einfache Fehler. König: "Wir haben zum Beispiel drei dumme Tore kassiert." Nach einem fulminanten Start in die zweite Halbzeit mit fünf Toren in Folge setzte der Trainer - den klaren Sieg vor Augen - in den letzten zehn Minuten mit Niklas Schwenzer, Sergiu Dumitru, Christian Klimek und Jan Claussen Spieler aus der zweiten Garnitur ein: "Die Jungs haben sich ihre Einsätze verdient. Bei den Stammkräften weiß ich ja, was ich an ihnen habe."

Grimm mit acht Treffern

Philipp Grimm war mit acht Treffern der erfolgreichste TSG-Torjäger, aber Akzente setzten auch der in Abwehr und Angriff gleichermaßen starke Ognjen Backovic sowie der wieselflinke Felix Kossler. Und im Tor war Kevin Klier einmal mehr eine Klasse für sich.

"Wenn nun bald noch Nils Brandt und Mindaugas Veta nach ihren Verletzungen zurückkommen, sehe ich für uns keinerlei Probleme mehr im Kampf um den Klassenerhalt. Wir können uns sogar wieder nach oben orientieren", gibt sich TSG-Manager Günter Gleich optimistisch. Und das nicht ohne Grund: Friesenheim holte aus den jüngsten drei Spielen fünf Punkte und setzte sich damit von den Abstiegsplätzen etwas ab, der Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle wurde wieder hergestellt.

TSG: Klier, Bender - Grimm (8), Kogut (3), Backovic (5), Bühler (1), Hauk (1), Clausen (1), Becker (2), Kossler (7), Klimek, Dumitru (2), Schwenzer. rs