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- Mannheimer Morgen

Eulen fliegen wieder

Ludwigshafen. Mit dem ersten Spiel nach 44 Tagen EM-Pause in der Zweiten Handball-Bundesliga geht für die TSG Friesenheim morgen, 20 Uhr, in der Eberthalle gegen den TV Bittenfeld die Vorrunde zu Ende. Und drei Tage später - am Samstag, 19 Uhr, mit einem weiteren Heimspiel gegen die HSG Düsseldorf - die Rückrunde los. Was in beiden Partien gleich ist: Der TSG fehlen drei verletzte Spieler.

Für Benjamin Matschke (Kreuzbandriss) ist die Saison schon lange vorbei und die beiden Linkshänder Mindaugas Veta und Nils Brandt können wegen Verletzungen vorerst ebenfalls nur zuschauen. "So viele Verletzungen wie in dieser Saison hatten wir noch nie," erklärt Manager Günter Gleich. Er ist deshalb froh, dass mit Torhüter Kevin Klier und Spielmacher Andrej Kogut zwei andere Sorgenkinder nach wochenlanger Pause wieder dabei sind.

Angesichts dieser Personalien ist es kein Wunder, dass die Friesenheimer nach gutem Saisonstart mit 9:3 Punkten mittlerweile in Abstiegsgefahr geraten sind (14:22 Zähler). Nicht viel besser war zu Rundenbeginn der morgige Gegner TV Bittenfeld (19:17) dran - doch die Württemberger haben sich inzwischen gefangen und holten mit einer glänzenden Serie zuletzt 14:2 Punkte hintereinander.

Bittenfeld mit glänzender Serie

Dazu trugen insbesondere der isländische Nationalspieler Arnor Gunnarsson (115/52), der 2,07 Meter lange Dominik Weiß (83/0) und Tobias Schimmelbauer (59/0) bei. Die Pause kam dem Bittenfelder Trainer Günter Schweikardt deshalb ungelegen: "Wir hatten einen guten Lauf, den wir gerne ins neue Jahr mitnehmen würden." Jetzt kommt es für beide Mannschaften darauf an, wie sie den spielfreien Januar nutzen konnten.

Die TSG Friesenheim steht in der Tabelle auf dem 14. Platz und würde dort auch mit einem Sieg gegen den TV Bittenfeld vorerst bleiben. rs