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„Eulen” beschwören Ende der Seuche

Ludwigshafen (öpf). Ein paar Tage später als die Konkurrenz startet Handball-Zweitligist TSG Ludwigshafen-Friesenheim nach der EM-Pause in die Rückrunde: Heute um 20 Uhr gastiert der TV Bittenfeld in der Friedrich-Ebert-Halle.

Philipp Grimm, Linksaußen der TSG, geht gedämpft optimistisch in die Rückrunde. „Wir haben ordentlich trainiert, ich denke, wir sind in einer ganz guten Verfassung. Das zeigt auch das Testspiel am Samstag in Wetzlar, wo wir nur mit vier Toren Unterschied verloren haben”, erläuterte Grimm. 27:31 endete die Partie, bis auf die verletzten rechten Rückraumspieler Nils Brandt und Mindaugas Veta und den Langzeitverletzten Kapitän Benjamin Matschke waren alle wieder an Bord. „Klier, Kogut, Backovic sind zurück, die Mannschaft hat es gut gespielt”, sagte TSG-Trainer Thomas König.

Was genau nach den Seuchen-Monaten nun noch machbar ist, darauf will sich Grimm nicht festlegen. „So eine Verletzungsserie habe ich noch nicht erlebt. Als Ziel müsste man fast ausgeben, verletzungsfrei zu bleiben. Wie müssen mal schauen, wie es läuft. Würden wir noch Platz acht erreichen, wäre das mit Blick auf die starke eingleisige Liga sensationell.”

Grimm selbst war es, der mit einer Gala am zweiten Weihnachtsfeiertag beim 30:26-Sieg in Dormagen die TSG ein wenig aus dem Stimmungstief schoss. Neun Tore, kein Fehlwurf, lautete seine Bilanz. Ein erstes Vertragsgespräch mit Geschäftsführer Werner Fischer fand bereits statt.