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Da war mehr drin

Handball: Friesenheim „nur” 27:27 gegen Bittenfeld

Obenauf: Ognjen Backovic (TSG) holt aus. FOTO:KUNZ-HARTMANN

LUDWIGSHAFEN (mne). Handball-Zweitligist TSG Ludwigshafen-Friesenheim ist mit einem leistungsgerechten 27:27 (14:15) ins neue Jahr gestartet. Doch gegen den TV Bittenfeld hätte es gestern Abend auch böse enden können.

So etwas darf nicht passieren: Die TSG hätte das Spiel gestern schon früh für sich entscheiden müssen. Denn die Schwaben waren ein schwacher Gegner - eigentlich die richtige Mannschaft, um nach der Pause in den Ligaalltag zurück zu finden. Doch die TSG hat sich dieses Unentschieden selbst zuzuschreiben. Denn die Mannschaft vergab reihenweise beste Chancen durch Alexander Becker, Ognjen Backovic, Marco Hauk, Felix Kossler oder Philipp Grimm.

Dabei war Friesenheim nach monatelangem Verletzungspech fast wieder komplett. „Nur” Benjamin Matschke (Kreuzbandriss), Mindaugas Veta (Achillessehne) und Nils Brandt (Knieoperation) fehlten. Doch die Rückkehr der Leistungsträger beflügelte nur bedingt. Die TSG schaffte es nicht, ihre hart erarbeitete Führung in der zweiten Halbzeit auszubauen. Bis zur 53. Minute führte Friesenheim immer mit zwei Toren. Da versäumte es die Mannschaft, konsequent und kaltschnäuzig nachzulegen. „Wir haben es verpasst, zehn bis 15 Minuten vor Spielende unseren Vorsprung zu erhöhen”, bemängelte Ognjen Backovic, mit sechs Toren bester Werfer.

So musste die TSG zittern und konnte froh sein, dass Tobias Schimmelbauer zwei Sekunden vor Spielende den Ball an die Latte donnerte. „Ich weiß daher nicht, ob ich zufrieden oder erleichtert sein soll. Denn es hätte am Ende auch anders ausgehen können”, sagte Backovic.

So spielten sie

TSG Ludwigshafen-Friesenheim: Klier - Kossler (6/2), Kogut (4), Backovic (6) - Hauk (5), Grimm (4/1) - Becker (1) - Bühler (3), Klimek

TV Bittenfeld: Sdunek (ab 23. Lorger) - Forstbauer (3), Schweikardt (1), Weiß (2) - Gunnarsson (6/3), Schimmelbauer (2) - Schöbinger (6) - Baumgarten (1), Salzer, Sigtryggsson (5), Wehner (1), Heib

Spielfilm: 0:3 (3.), 3:5 (10.), 8:7 (18.), 14:15 (30.), 19:17 (37.), 24:22 (53.), 27:27 (60.) - Zeitstrafen: 4/4 - Siebenmeter: 4/3 - 4/3 - Beste Spieler: Klier, Kogut - Schöbinger, Gunnarsson - Zuschauer: 1030 - Schiedsrichter: Eggert/Szuka (Dormagen).